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Zauberspruch und Hexenbann

Votivgaben von geheilten und um Heilung bittenden Gläubigen. Foto dpa
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Votivgaben von geheilten und um Heilung bittenden Gläubigen. Foto dpa

Früher sahen die Menschen die Ursachen für Schicksalsschläge wie Unwetter, Feuer oder Krankheit oft in bösem Zauber und Hexerei. Eine volkskundliche Ausstellung im Haus der Kultur beschäftigt sich mit dem Thema "Aberglaube, Magie und Volksfrömmigkeit".

Waldkraiburg - Unheimliches und Unerklärliches und die vermeintlich geheimen Kräfte im Kosmos interessieren die Menschen noch heute. So schlägt sich mancher Aberglaube in kleinen Ritualen und Gebräuchen auch heute noch nieder, wenn man etwa ans Bleigießen in der Neujahrsnacht denkt oder die "Glückswirkung" des vierblättrigen Kleeblattes.

Der Volkskundler Dr. Stephan Bachter hat sich eingehend mit der Thematik "Aberglaube, Magie und Volksfrömmigkeit" beschäftigt und an der Universität in München am Lehrstuhl für Volkskunde entsprechende Seminare abgehalten und Forschungsarbeiten verfasst.

Mit der Ausstellung "Zauberspruch & Hexenbann", die er am Sonntag, 18. November, um 15 Uhr zusammen mit Museumsleiterin Elke Keiper eröffnet, nimmt Bachter die Besucher mit in die vielgestaltige Welt der Magie und des Aberglaubens. Faszinierende Exponate zeigen zahlreiche Aspekte des Themas. Zu sehen sind etwa Zauberwerkzeuge, Amulette, Wallfahrtsandenken, Andachtsbilder, Horoskope und Schutzbriefe.

Es wird auch ein buntes Begleitprogramm geben.

Für Kinder findet am Samstag, 1. Dezember, von 15 bis 17 Uhr eine Märchenstunde mit Susanne Vogt-Höfer statt. Dabei wird auch ein Türkranz als "Glücksbringer" gebastelt.

In einem Gesprächskreis am Sonntag, 2. Dezember, um 15 Uhr, moderiert von Stephan Bachter, kann jeder Teilnehmer von seinen eigene unheimlichen oder mysteriösen Begebenheiten erzählen.

Das Cinewood zeigt im Rahmen des Studiokinos am Dienstag, 11. Dezember, um 20.15 Uhr den Mystery-Thriller "Red Lights". Es geht um paranormale Phänomene. Am Sonntag, 13. Januar, um 15 Uhr gibt es eine kostenlose Führung durch die Ausstellung, die an diesem Tag zum letzten Mal geöffnet ist. kla

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