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WSGW baut 64 neue Wohnungen

So soll sich die neue Bebauung der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Waldkraiburg in der Reichenberger Straße im Jahr 2017 präsentieren. 64 Wohnungen werden auf dem 4500 Quadratmeter großen Areal entstehen.  WSGW
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So soll sich die neue Bebauung der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Waldkraiburg in der Reichenberger Straße im Jahr 2017 präsentieren. 64 Wohnungen werden auf dem 4500 Quadratmeter großen Areal entstehen. WSGW

Der erste Bauabschnitt an der Böhmerwaldstraße mit 50 Neubauwohnungen ist auf der Zielgerade, da geht die Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Waldkraiburg (WSGW) das nächste Großprojekt an: An der Reichenberger Straße sollen drei villenartige Punkthäuser mit insgesamt 64 Wohnungen entstehen, 20 davon für einkommensschwächere Haushalte. Waldkraiburg.

Das Gesamtvolumen der Maßnahme inklusive Tiefgarage liegt zwischen zwölf und 13 Millionen Euro.

– Die Baugenehmigung der Stadt liegt seit einigen Tagen vor. Die Ausschreibung läuft. Im Februar, spätestens März, so bald es die Witterung zulässt, sollen die Arbeiten in der Reichenberger Straße beginnen. Drei fünfgeschossige Gebäude will die WSGW auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Grundstück hochziehen, das sie von der Kreiswohnbau erworben hat.

Bei fünf Stockwerken ist es im Bauleitplanverfahren geblieben. Nach Einwänden von Nachbarn, die eine Beeinträchtigung ihrer Grundstücke hinsichtlich der Belüftung und Beschattung befürchten, wurde die maximale Wandhöhe gegenüber den ursprünglichen Planungen aber um einen Meter auf 14,20 Meter reduziert und das Terrassengeschoss am Haus C, das letzte in Richtung Waldbad, um drei Meter zurückgesetzt.

In den villenartigen Punkthäusern mit Flachdach sind laut Uwe Krämer, Prokurist bei der Genossenschaft, Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen zwischen 50 und 95 Quadratmetern geplant. Energetisch sind die Häuser auf neuestem Stand. Dank Fernwärmeversorgung durch die Stadtwerke und wärmegedämmten Ziegeln erreichen sie den KfW-55-Standard. Gegenüber dem derzeit üblichen 70er-Standard spart die WSGW laut Geschäftsführendem Vorstand Werner Meisenecker 30 Prozent Heizkosten und sogar 80 Prozent der CO 2-Emissionen. „Mit geringen Mehrkosten“, betont Meisenecker. Dank deutlich höherer Förderung rechnet sich der hohe Standard für die WSGW.

Erstmals stellt die Genossenschaft in diesen Häusern von normalen Heizkörpern auf Fußbodenheizung um. Selbstverständlich sind die Neubauten, die direkt von der Straße her zugänglich sind, barrierefrei. Außerdem sind die Wohnungen so gestaltet, dass die Grundrisse den jeweiligen Bedürfnissen (zum Beispiel offene oder geschlossene Küche) angepasst werden können.

„Für WSGW-Verhältnisse höherpreisig“ seien diese Wohnungen, bestätigen Meisenecker und Krämer. Damit sich aber auch einkommensschwächere Haushalte Wohnen in der Reichenberger Straße leisten können, baut die WSGW einen Teil der Wohnungen nach dem Modell der einkommensorientierten Förderung (EOF). Je nach Förderstufe erhalten Mieter einen Mietzuschuss von bis zu drei Euro pro Quadratmeter. Die 20 Wohnungen im Haus A (auf der Seite zum Seniorenheim) werden mit EOF-Förderung gebaut. WSGW-Mieter haben Vorrang, auch andere sollen zum Zug kommen. 44 Wohnungen mit großzügigeren Grundrissen und höherem Ausstattungsstandard in den anderen beiden Häusern werden frei finanziert.

Mit einer Mischfinanzierung aus Eigenkapital, Bankdarlehen, Förderdarlehen (abhängig von Förderstufe) und KfW-Förderung stellt die WSGW das zwölf bis 13 Millionen teure Projekt auf die Beine. Zwei Millionen Euro entfallen auf die Tiefgarage mit 95 Stellplätzen. Dazu kommen acht oberirdische Stellplätze. An der Reichenberger Straße entstehen zusätzlich zwölf Längsparkplätze, um die Verkehrssituation an der Straße zu entspannen. Diese werden öffentlich gewidmet. Auch ein Spielplatz ist für ein Projekt dieser Größe obligatorisch.

Ziel der WSGW ist es, die Rohbauten 2016 fertigzustellen und noch im Herbst mit dem Innenausbau zu beginnen. Ab Mai/Juni 2017 sollen die Gebäude bezugsfertig sein, zuerst Haus A, danach ein, zwei Monate zeitversetzt, die beiden anderen.

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