Wohnungs-Genossenschaft stellt sich neu auf

Seit Beginndes Jahres ist Birgit Köpf neue Prokuristin bei der WSGW. re

Waldkraiburg – Bei der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Waldkraiburg (WSGW) ist seit Beginn des Jahres Birgit Köpf Prokuristin.

Bis 2022 teilt sie sich die Aufgaben mit dem bisherigen Prokurist Uwe Krämer, der dann in Ruhestand gehen wird.

Birgit Köpf ist mit den Abläufen bei der WSGW vertraut. Seit 14 Jahren arbeitet die gelernte Immobilienkauffrau bei der WSGW und war zuletzt Abteilungsleiterin der Mietwohnungsverwaltung. In dieser Position zählte es unter anderem zu ihren Aufgaben, dass vor Beginn neuer Bauprojekte die Mieter im Altbestand eine andere Wohnung gefunden haben. Seit Januar ist sie nun als Prokuristin für den kaufmännischen Verwaltungsbereich verantwortlich. Parallel dazu ist Uwe Krämer für den Bereich Technik und Neubau zuständig.

Mit dem Iserring und der Berliner Straße laufen zwei Großprojekte, die bis Mitte nächsten Jahres fertig sein sollen. Dann verwaltet die WSGW rund 1800 Wohnungen, 1280 davon sind im Besitz der Genossenschaft. Seit 2006 hat die WSGW viele Projekte auf den Weg gebracht, doch nach Abschluss der laufenden Bauprojekte will sich die WSGW wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: die Hausbewirtschaftung. „Wir werden die Millionen investitionen zurückfahren. Einen Neubau wird es nur noch alle paar Jahre geben“, erklärt Geschäftsführer Werner Mei- sen ecker. Aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen könne die Bautätigkeit nicht mehr im gleichen Maße wie in den vergangenen Jahren weiterlaufen.

Die Baukosten seien extrem gestiegen. Ohne Förderungen müssten die Kostensteigerungen über den Mietpreis kompensiert werden, was aber kaum machbar sei, wenn der Wohnraum für die Mieter bezahlbar bleiben soll. Zugleich seien die Anforderungen hinsichtlich Ausstattung, Brandschutz oder Verkehrssicherung gestiegen.

Bislang gibt es nur genaue Pläne für ein Projekt: Nach Fertigstellung der Berliner Straße sollen die ungeraden Hausnummern der Egerländer Straße 1 bis 11 abgerissen und neu gebaut werden. Wo es dann weitergehen kann, darüber soll erst nach Abschluss der Großprojekte entschieden werden. Auf jeden Fall werde weiter in den Altbestand investiert. hi

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