Wohnmobile nicht auf Auto-Parkplätze stellen

Kraiburg – Die Parkplätze in der Ensdorfer Wiesn sind eigentlich für Autos gedacht, weil sie nur mit Rasengittersteinen aufgepflastert wurden.

Nun stehen aber sehr viele Wohnmobile auf diesen Flächen. „Die Aufpflasterung ist nicht für solch schwere Fahrzeuge gemacht“, sagte Gemeinderat Erich Unterforsthuber in der Sitzung unter „Anfragen“. Dass man kaum eine Handhabe habe, sei ihm klar. Jedoch könnte man auf Schildern darauf hinweisen, dass der Untergrund die schweren Camper nicht aushält. Er fragte Anton Voglmaier, dessen Grundstück durch die Pipeline-Bauarbeiten beeinträchtigt ist, ob er die Fläche im Zuge des Rückbaus temporär gegen Gebühr als Parkplatz zur Verfügung stellen würde. Darüber könne man reden, nickte dieser. Petra Jackl schlug vor, den Volksfestplatz unterm Jahr als Parkplatz zu öffnen. „In Waldkraiburg funktioniert das tadellos“, so Jackl. Bürgermeister Herbert Heiml gab zu bedenken, dass dann dort Lkws abgestellt werden und man Ölflecken habe. „Und: Wer siedelt sich dort dann alles an?“, gab es zu bedenken.

Jackl entgegnete, man kann ein „Campieren verboten“-Schild aufstellen und die Laster durch eine Höhenkontrolle bei der Einfahrt ausschließen. Wohnmobile dort zu parken sollte erlaubt sein. Zudem sei der Parkplatz geeignet, wenn Bewohner in der Siedlung Besuch bekommen, denn dort sei es in den Straßen auch oft zu eng zum Parken. „Die Idee diskutieren wir mal in Ruhe“, sagte Heiml. kla

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