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ABSCHIED FÜR BARBARA BAUER, REKTORIN DER GOETHE-SCHULE

„Wir werden Dich vermissen“

Schüler und Lehrerkollegium bereiteten der scheidenden Schulleiterin (sitzend) einen herzlichen Abschied. hg

17 Jahre leitete sie die Grundschule am Goetheplatz in Waldkraiburg. Jetzt wurde Barbara Bauer nach über 40 Jahren im Schuldienst in den Ruhestand verabschiedet. Mit den besten Wünschen und einem fröhlichen Fest, das ihr die Schulfamilie bereitete.

Waldkraiburg – Schüler, Lehrer, Eltern, die ganze Goetheschule hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um der scheidenden Rektorin einen gebührenden Abschied zu bereiten, mit Tanz und Gesang, Bildern und guten Worten. „Wir werden Dich vermissen“ – das war der Tenor der Darbietungen, die die einzelnen Klassen mit ihren Lehrkräften vorbereitet hatten.

Seit 1999 die Schule mitgeprägt und mitgeformt

Barbara Bauer habe die Schule seit 1999 mitgeprägt und mitgeformt, sagte Schulamtsdirektor Hans Wax, der der Rektorin hohes Engagement, fachliche Kompetenz und Führungsstärke bescheinigte. Und: Eine menschlich angenehme und wertschätzende Art gegenüber Lehrern, Eltern und Schülern. Wax bedankte sich für kons truktive, angenehme und loyale Zusammenarbeit.

Bauer, die 1999 als Konrektorin an die Schule gekommen war und zwei Jahre später die Schulleitung übernahm, habe wichtige Impulse gesetzt, so Dritte Bürgermeisterin Inge Schnabl, die sich für „den langjährigen Einsatz für unsere Stadt“ bedankte.

Als „herben Verlust“ sieht Elternbeiratsvorsitzende Bettina Bilan den Weggang der Rektorin. Karin Bressel, die den Kinderhort im Schulhaus leitet, lobte in Gedichtform die Problemlösungskompetenz Bauers. Als der Bedarf an Hortplätzen stark wuchs, stellte sie einige Klassenzimmer zur Verfügung.

Mehr als 6900 Tage hat Barbara Bauer an der Schule gewirkt, eine „Ära“ geprägt, wie ihre Stellvertreterin Anneliese Tanzer sagte. Sie charakterisierte die Schulleiterin als „Rektorin mit ausgesprochenem Lehrergen“. Schon als Schülerin habe sie ihr Vater, selbst Schulleiter, als Aufsicht in seine Klasse geholt, wenn er wegen des Organistendienstes verhindert war. Barbara Bauer habe also schon als Grundschülerin „ihre Zeit als mobile Reserve“ abgeleistet, scherzte die Konrektorin.

Tanzer erinnerte an das erste Projekt der neuen Rektorin. Nach der Lehre von Feng Shui habe sie aus dem dunklen Schulgebäude ein helles, farbenfrohes Haus gemacht. „An ihrer Schule sollten sich alle wohlfühlen.“ Die Rektorin habe das geschafft, mit Tatkraft, Freude an ihrem Beruf, Offenheit für Neues, was Sinn macht, aber auch mit dem nötigen Rückgrat, nicht alles Neue unbesehen umzusetzen.

„Ich habe mir nicht nur den richtigen Beruf ausgesucht, sondern auch die richtige Schule am richtigen Ort.“ Barbara Bauer

Die scheidende Rektorin zitierte in ihren Schlussworten den Satz: „Wer sich den richtigen Beruf aussucht, der braucht sein Leben lang nicht arbeiten.“ Ja, sie habe großes Glück gehabt: „Ich habe mir nicht nur den richtigen Beruf ausgesucht, sondern auch die richtige Schule am richtigen Ort.“

Sie habe so viele positive Erfahrungen gemacht, dass sie die Arbeit oft tatsächlich nicht als Arbeit empfunden habe. Gerne und mit großer Zufriedenheit schaue sie auf die Jahre zurück und dankte allen, die sie bei der Arbeit an der Schule engagiert, kompetent und loyal unterstützt hätten.

Die Nachfolge Barbara Bauers wird im Herbst Ruth Linsmaier antreten, die bisher als Konrektorin an der Beethoven-Grundschule tätig war.

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