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WIESN-SPLITTER

WennBürgermeister indie Luftgehenund dieJugend Bob fährt

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In seiner Amtszeit als Waldkraiburger Bürgermeister war Siegfried Klika dafür bekannt, dass er auf der Wiesn keiner Höllenfahrt im Vergnügungspark aus dem Weg ging.

Die Runde der Bürgermeister, zu der sein Nachfolger Robert Pötzsch am Tag der Nachbarschaft aufs Riesenrad lud, ist für einen wie Klika also keine Herausforderung. „Ja mei, als Altbürgermeister gibt man sich auch mit Kleinigkeiten zufrieden“, meinte er lachend.

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Kraiburgs Bürgermeister Herbert Heiml, der sich mit seinen Kollegen Alois Salzeder (Aschau), Jakob Bichlmaier (Taufkirchen), Maria Maier (Jettenbach) und Gabi Herian (Ampfing) auf den Weg zum Riesenrad machte, mahnte zur Vorsicht: Bald seien wieder Wahlen, da müsse man aufpassen, dass keine Gondel angesägt ist. Darauf Marianne Zollner aus Mühldorf: In Woidkraiburg hob i koa Angst, weniga ois wia in Muidorf.“ Sagte es, und stieg zu ihrem Bürgermeisterkollegen Robert Pötzsch in die Gondel, weil sie sich da besonders sicher fühle.

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So ein Landrat hat’s gnädig. Vom Promischießen beim Volksfest musste der Huber Schorsch gleich weiter zur Verabschiedung der Mittelschüler und danach zum Sommerfest des Krankenhauses. Zwischen Mai und Anfang August habe er keinen Freitag, Samstag und Sonntag frei, erzählte er. Darauf Pfarrer Pater Bernhard Stiegler: „Da bleib ich doch lieber Pfarrer.“

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„Oma, Du musst den Bürgermeister loslassen, der muss wieder arbeiten“, sagte Michael Roth zu Johanna Juppe beim Seniorentag. Die Großmutti war mit 97 Jahren die älteste Besucherin dieses Volksfesttages und wurde geehrt. „Ach was, das ist der Bürgermeister?“, sagte die kleine Dame, die sich schon mehrere Minuten an Pötzsch‘ Hand festgehalten hatte und von früher erzählte. „Dann muss ich seine Hand aber nochmal kräftig schütteln.“

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Dem „Tag der Jugend“ auf dem Waldkraiburger Volksfest ging einst ein Ruf wie Donnerhall voraus. Heuer steppte der Bär im Festzelt mit angezogener Handbremse. Kein Wunder, bei der Konkurrenz. Gleichzeitig wurde das Sommerfest in Aschau eröffnet, war Abschlussball der Realschule und nahezu die gesamte Oberstufe des Gymnasiums auf Klassenfahrt. Aber alles im Leben hat zwei Seiten. „Angenehm ruhiger Verlauf“, freute sich ein Polizeibeamter.

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