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Championat in Spanien

Weltmeister! Kraiburger Christian Heimerdinger krönt Fitness-Karriere

Seinen größten Erfolg feierte Fitness-Athlet Christian Heimerdinger am Wochenende in der spanischen Stadt Santa Susanne. Er wurde Weltmeister in der Kategorie Master‘s Physique.
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Seinen größten Erfolg feierte Fitness-Athlet Christian Heimerdinger am Wochenende in der spanischen Stadt Santa Susanne. Er wurde Weltmeister in der Kategorie Master‘s Physique.

Er hat über Monate hinweg hart trainiert, eiserne Disziplin bewahrt und jetzt den Höhepunkt seiner Karriere erreicht: Christian Heimerdinger ist Weltmeister in der Kategorie Master’s Physique der Fitness-Sportler. 

Waldkraiburg/Kraiburg – Erst im Frühjahr hatte Christian Heimerdinger seiner Karriere mit dem EM-Titel gekrönt – nachdem er sich eigentlich schon von der Wettkampf-Bühne verabschiedet hatte. Seine Fitness hat er jetzt über Monate hinweg in Form gehalten, sodass er jetzt den Weltmeistertitel seiner großen Titelsammlung hinzufügen kann. „Am Wettkampftag fühlte ich mich in Bestform, aber ich hatte trotzdem sehr große Ehrfurcht vor meinen Gegnern“, erzählt der Kraiburger Weltmeister, der täglich in seinem Studio in Waldkraiburg für seinen Erfolg trainiert.

Mit der Eins zum Sieg

„18 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern starteten in meiner Klasse. Es war die Weltelite, die nun um den Titel kämpfte. Zwei meiner härtesten Gegner waren der Belgier Bright Eze und der Schwede Chris Harnell“, sagt er. Gegen beide musste er in der Vergangenheit Niederlagen einstecken. Mut machte ihm seine Startnummer. „Als wir erfahren haben, dass der Papa mit der Nummer eins startet, sagte ich, dass das Glück bringt“, erzählt seine Tochter Jolie sichtlich stolz. Sie hatte Recht, denn ihr Vater ließ seine Konkurrenten hinter sich.

Die Masters Physique Class ist in drei Klassen eingeteilt: 40 bis 44 Jahre, 45 bis 49 und 50 bis 54. Insgesamt waren es hier 60 Teilnehmer. Die drei Gewinner der einzelnen Klassen traten dann noch einmal gegeneinander an und daraus wurde der Weltmeister gekürt.

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In der Master-Klasse trennte Heimerdinger bei der Europameisterschaft im Frühjahr noch ein Punkt vom Titel, bei der WM schaffte er es ganz nach oben. Bei der Men´s Physique Klasse machte Heimerdinger zwar ebenfalls mit, doch da gab es dieses Mal keinen Pokal. Im Frühjahr wurde er in dieser Klasse Europameister. Insgesamt nahmen 1700 Athleten an der Weltmeisterschaft in Spanien teil. Heimerdinger trainiert nicht nur für den eigenen Erfolg, er coacht auch andere. „Ich habe mit meinen Jungs bereits beim Wettkampf in Österreich gewonnen. Als ich aktuell bei der Weltmeisterschaft war, habe ich sie von Barcelona aus noch zusätzlich gecoacht. Die nahmen an der Bayerischen Meisterschaft teil“, erzählt Heimerdinger. Jürgen Winkler wurde Bayerischer Meister in der Klasse Mascular Physique und Thomas Harrer wurde Vizemeister in der Klasse drei bei Men´s Physique.

In Zukunft will er sich in erster Linie auf seine Arbeit als Coach konzentrieren und selbst, so wie es aussieht, nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen. „Man sollte am Höhepunkt der Karriere aufhören. Denn noch höher kann ich nicht mehr kommen“, sagt Heimerdinger.

Er schaut positiv in die Zukunft. Einige Coaching-Anfragen von Athleten und Sponsoren-Anfragen haben ihn bereits erreicht. Seine Form will er auch weiterhin halten.

Kalorien langsam hochschrauben

Für Heimerdingers Tochter Jolie ist ihr Papa ihr ganz großes Vorbild. Er und seine Frau Claudia würden sich freuen, wenn Jolie in seine Fußstapfen tritt. Ausschließen möchte es die 14-Jährige nicht, denn ab dem 18. Lebensjahr könnte auch sie aktiv den Sport betreiben und an Wettkämpfen teilnehmen. „Ich habe schon das Ziel, dass ich hin und wieder mal mit Papa trainiere, aber auf das Süße möchte ich noch nicht ganz verzichten“, sagt sie grinsend.

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Nun steht erst einmal Familienzeit bei den Heimerdingers an. „Mein Körper muss sich nach den vielen Wettkämpfen und der harten Diäten nun erst einmal erholen“, sagt der Weltmeister. „Ich muss jetzt rausdiäten und die Kalorien langsam nach oben hin anpassen“, setzt er fort. Pünktlich zu Weihnachten darf dann auch der Weltmeister Plätzchen und Co. genießen und vor allem auf ein erfolgreiches Sportlerjahr zurückblicken.

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