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Beim „Stadtradeln“

Weiter als Mühldorf, Haag und Aschau zusammen: Waldkraiburg sammelt die meisten Kilometer

Die Vertreter der drei Siegerteams des Landkreises mit Landrat und Bürgermeistern: (vorne, von links) Wolfgang Eibert (Reha-SV Waldkraiburg), Stefan Krieg und Michael Holzmann (Malawi-Hilfe), Nicolas Gkotses, Amelie Rixom und Martin Nyqvist (Pfarrverband Waldkraiburg) sowie (hinten, von links) Josef Grundner (Ampfing), Landrat Max Heimerl, Michael Hetzl (Mühldorf), Christian Mayerhofer (Aschau), Sissi Schätz (Haag) und Robert Pötzsch (Waldkraiburg). Bachmaier
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Die Vertreter der drei Siegerteams des Landkreises mit Landrat und Bürgermeistern: (vorne, von links) Wolfgang Eibert (Reha-SV Waldkraiburg), Stefan Krieg und Michael Holzmann (Malawi-Hilfe), Nicolas Gkotses, Amelie Rixom und Martin Nyqvist (Pfarrverband Waldkraiburg) sowie (hinten, von links) Josef Grundner (Ampfing), Landrat Max Heimerl, Michael Hetzl (Mühldorf), Christian Mayerhofer (Aschau), Sissi Schätz (Haag) und Robert Pötzsch (Waldkraiburg). Bachmaier

Das Auto stehen lassen und öfter mal aufs Rad steigen: Bei der bundesweiten Veranstaltung „Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima“ haben 1052 Radelne gezeigt, wie es geht. Insgesamt wurden 262051 Kilometer geradelt. Nicht zu schlagen war erneut die Stadt Waldkraiburg.

Waldkraiburg/Mühldorf – „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ – so lautete die bundesweite Veranstaltung des Klima-Bündnisses, an der sich der Landkreis Mühldorf nun zum siebten Mal beteiligte. Beim „Stadtradeln“ ging es erneut darum, 21 Tage lang – vom 10. bis 30. Juni 2022 – möglichst viele Alltagswege anstatt mit dem Auto klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle Gemeinden des Landkreises waren dazu aufgerufen – die Städte Mühldorf und Waldkraiburg sowie die Gemeinden Haag, Ampfing und erstmals auch Aschau machten mit.

Bei der Abschluss-Veranstaltung im Stadtpark-Pavillon in Waldkraiburg moderierte Thomas Perzl, Wirtschaftsförderer des Landkreises, die Veranstaltung. „Erstmals ist hier nun auch ein Info-Stand vom Tourismusverband Inn-Salzach aufgebaut“, freute er sich über diese Premiere. Zusammen mit der Projektleiterin Gabi Haupt hatte Perzl diese Aktion organisiert mit Unterstützung der Gemeinden.

1052 Fahrer sind am Start

Als seine „Premiere als Landrat“ bezeichnete Max Heimerl seine Radltour zur Siegerehrung und den Auftritt in der etwas ungewohnten kurzer Hose. „Ihr zusammen habt mit dem ‚Stadtradeln 2022‘ alle Rekorde gebrochen und so viel CO2 eingespart wie noch nie“, lobte er das sportliche und klimaschützende Engagement. Er hob den hiesigen Landkreis als prädestiniert zum Radfahren heraus und dankte allen Teilnehmern und Organisatoren bei dieser dreiwöchigen Aktion. „Fünf Kommunen von unseren 31 im Landkreis haben damit zum Klimaschutz beigetragen, vielleicht kommen nächstes Jahr noch mehr dazu“, wünschte sich der Landrat.

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Insgesamt starteten 1052 aktive Radelnde (Vorjahr 951) beim „Stadtradeln“. 80 Teams (Vorjahr 82) haben sich formiert. Das ergab 262 051 geradelte Kilometer, was sechseinhalb-mal um die Erde bedeutet (Vorjahr 236 727 Kilometer) und 40 Tonnen CO2-Vermeidung (Vorjahr 35 Tonnen) im Vergleich zu Fahrten mit dem Auto.

Urkunden gab es für die drei besten Teams des Landkreises: Den ersten Platz „erradelte“ das Team „Malawi-Hilfe“ mit 42 583 Kilometern, 150 Radelnden und 6558 Kilogramm eingespartes Kohlendioxid. Zweiter wurde der „Reha-Sportverein“ Waldkraiburg (22 528 Kilometer/67/3469 Kilogramm), Dritter der Katholische Pfarrverband Waldkraiburg (18 117 Kilometer/79/2790 Kilogramm).

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Beim Ranking der teilnehmenden Kommunen sicherte sich den ersten Platz Waldkraiburg mit 89 970 Kilometern. Auf den zweiten Platz kam Mühldorf mit 42 157 Kilometer vor Haag auf dem dritten Platz (38 616 Kilometer). Auf dem vierten Platz landete Ampfing mit 14780 Kilometer vor Aschau (5500 Kilometer). Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch war stolz, dass bei dieser Aktion für „Umwelt und Gesundheit“ seine radelnden Bürger zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz „erradeln“ konnten. „Es ist schön, dass dabei schon ein Wettkampf entbrannt ist, und den Erfolg haben wir alle gemeinsam geschafft“, sagte Pötzsch.

Waldkraiburger Gutscheine erhielten die besten Einzelstarter: Nicolas Gkotses mit 2065 Kilometern, Martin Nyqvist (1695 Kilometer), Gottlieb Rudolf (1638 Kilometer). Bei den Vereinen siegte der Reha-Sportverein (22 528 Kilometer) und bei den Schulen die Grundschule an der Beethovenstraße (10 790 Kilometer).

Bester strampelt stolze 3603 Kilometer

Mit 3603 Kilometern war Veit-Johannes Fiedler (Dritter von links) der fleißigste Radler im Landkreis. (von links) Josef Grundner, Robert Pötzsch, Michael Hetzl, Sissi Schätz, Christian Mayerhofer und Max Heimerl gratulierten.

Bürgermeister Michael Hetzl aus Mühldorf war ebenso stolz auf die erbrachten Leistungen wie auch seine Kollegin Sissi Schätz aus Haag, wo dort von Radlern außerdem „einige Höhenmeter“ bezwungen werden müssen. Ampfings Gemeindeoberhaupt Josef Grundner zollte ebenso Lob seinen Radelnden sowie Christian Mayerhofer als Zweiter Bürgermeister von Aschau.

Nicolas Gkotses war mit seinen 2065 Kilometern Waldkraiburgs bester Einzelradler. Mit diesem Drahtesel radelte er sogar schon über 24000 Kilometer weit in fünf Kontinenten um die Welt.

Die besten Einzelradler der Kommunen: Nicolas Gkotses, Waldkraiburg, 2065 Kilometer; Tobias Friedel, Mühldorf, 2227 Kilometer; Veit-Johannes Fiedler, Haag, 3603 Kilometer; Andreas Gumbinger, Ampfing, 2761 Kilometer; Franz Mittermeier, Aschau, 1560 Kilometer.

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Die Gewinner der drei Preise aus der Verlosung für alle Radelnden, gestiftet von allen Kommunen waren: 1. Anita Biermaier (Rad-Reisegutschein über 500 Euro), 2. Gabriela Lazea, 3. Markus Wachinger (jeweils ein Radgeschenkkorb im Wert von 50 Euro).

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