Warm verpackt: Dackelpolizei „im Einsatz“

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Gestatten, Olga (so heißt der Hund). Nein, die Waldkraiburger PI setzt aus Personalmangel neuerdings nicht die Dackelpolizei ein.

Dackeldame Olga macht aus einem anderen Grund von sich reden. Ihr Frauchen, Marina Gutte (mittleres Bild), hat für sie ein „Polizeig’wand“ geschneidert, aus ihrem ausrangierten grünen Polizeipullover. Nachdem die alten Uniformen ausgedient hatten, hatte die Beamtin die geniale Idee, ihre vierbeinige (private) Begleiterin, adrett und warm einzukleiden und sie holte die Nähmaschine raus. Vergangene Woche durfte die nun top gestylte Dackeldame Olga die Diensträume der Inspektion und ihr Frauchen besuchen. Bei einer kurzen Führung weckte insbesondere der Funktisch des Dienstgruppenleiters (links) ihr Interesse. Um auch ein „Feeling“ für Polizeiarbeit zu bekommen, studierte sie sogar noch intensiv das Strafgesetzbuch (rechtes Bild), schreibt die Polizeiinspektion in ihrer Pressemeldung. Nach ausgiebigen Streicheleinheiten verabschiedete sich die kleine Olga schließlich schweren Herzens, denn ihre Hundemama sorgte noch die ganze Nacht hindurch für ihren sicheren Schlaf, erklärt die PI weiter. Auf der FacebookSeite des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd kam die kleine, sympathische Fotostrecke sehr gut an, die süßen Kommentare sprechen Bände, die mit ebenso witzigen Antworten des Polizeipräsidiums versehen wurden. So fragte ein Frau gleich nach dem Schnittmuster für die „Uniform“, und bekam zur Antwort, das habe Frauchen wohl „frei Schnauze“ erstellt. Eine andere Bürgerin stellte fest, „3 Sterne. Dienstgrad Hauptkommissar? Tierische Karriere.“ Andere witzelten über die „hundsgemeine Amtsanmaßung“ oder fragten nach der Besoldungsgruppe für den Polizeidackel und bekamen zur Antwort „P(olizei) H(unde) K(uchen)“. Ein Nutzer bemerkte, mit der Uniform dürfe der Hund sogar kostenlos Bahn fahren. PI Waldkraiburg

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