Warm ums Herz bei Harfenklängen

Die Blechbläser des Musikvereins Aschau. Foto kir
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Die Blechbläser des Musikvereins Aschau. Foto kir

So wie sich die Hirten auf den Lobgesang der Engel einließen, sollen sich alle auf den vorweihnachtlichen Gesang in der Aschauer Pfarrkirche einlassen. Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Hans Altmann die Besucher des altbayerischen Adventssingen der Stoabacher.

Aschau - Gestaltet wird das Adventssingen traditionell von Gruppen aus Aschau und der Umgebung, die für ihre stimmungsvollen Lieder, Musikstücke und Geschichten zum Ende einen langen Applaus erhielten.

In einer so natürlichen Stimmung ist es einem leicht gefallen, zu begreifen warum das Jesuskind bei den einfachen Leuten auf die Welt gekommen ist. Nur beim Lied der Herbergsuche hat einem das Gewissen drücken können, weil ja niemand so genau sagen kann, was er als Wirt getan hätte. Doch bald ist es einem wieder wohl ums Herz geworden, bei den warmen Klängen einer Harfe, dem angenehmen Brummen eines Basses oder den klangvoll gesungenen Weisen.

Auch die festlichen Pfeifen der Orgel, die verkündenden Melodien der Bläser oder die eindrucksvollen Stimmen des Chores unterstrichen diese wohltuende Atmosphäre. Auch kleine Denkanstöße in Form von kleinen G'schichten und Gedichten gehören zu einem bayrischen Adventssingen. Und es schien als ob, nicht zuletzt wegen dem gemeinsam gesungenen Schlusslied, danach die Gesichter a bisserl entspannter und zufriedener dreinschauten als vorher.

Ihren verdienten Anteil an dieser gelungenen Stund' hatte der Kirchenchor Aschau, das Bettstetter Harfenduo, die Blechbläser Musikverein Aschau, die Innschleifenmusik vom Patenverein aus Lengmoos, dem Fischer Dreigsang und Birgit Neumeier, die durch das richtige Arrangement von Bernadette Asanger die Ohren und Herzen der Zuhörer aufmachten.

Anschließende untermalte die Trachtenjugend mit Liedern und Musikstücken die Weihnachtsfeier der Stoabacher im Pichlmeier-Saal. Vom Nikolaus gab es mehr Lob als Tadel für die Trachtler. kir

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