Waldkraiburger Vereine können aufatmen: Übergangslösung für „Freiraum 36“ wird verlängert

Die Übergangslösung für das „Freiraum 36“ wird verlängert. Um drei bis fünf Jahre. Darüber ist noch nicht entschieden. Die Mieter, Vereine und andere Gruppen, müssen also nicht zum Ende dieses Jahres ihre Sachen packen und ausziehen. Ein Vertreter des Trägervereins muss sicher stellen, dass alle Brandschutzauflagen von den Mietern eingehalten werden. Die Brandschutzmaßnahmen, die die Stadt für gut 80 000 Euro nachgerüstet hatte, wie diese Außenfluchttreppe, reichen für eine Übergangszeit. Grundner

Jetzt also doch. Die Mieter im „Freiraum 36“, Vereine und andere Gruppen und Institutionen, können aufatmen. Sie müssen nicht am Ende dieses Jahres ihre Sachen packen und aus dem Gebäude an der Aussiger Straße ausziehen. Das bestätigt Robert Pötzsch, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtbau GmbH, der das ehemalige Schulungsgebäude gehört.

Hans Grundner

Waldkraiburg – Nach seinen Worten wird derzeit an einer Vertragslösung gearbeitet, um den Mietern mehr Zeit zu geben, neue Räume zu finden. Pötzsch spricht von einer Übergangslösung zwischen drei und fünf Jahren. Ursprünglich sollte das Haus zum Jahresende zugemacht werden.

Mit einigen organisatorischen Vorkehrungen könnte eine Interimsnutzung realisiert werden, so der Bürgermeister. Im Wesentlichen geht es dabei darum, dass sichergestellt wird, dass die Brandschutzauflagen eingehalten werden.

Vereine haben mehr Zeit, neue Räume zu finden

Der Trägerverein „Freiraum 36“ muss jemanden benennen, der die Verantwortung dafür übernimmt und regelmäßig kontrolliert. Schon vor zwei Jahren hatte die Stadt für über 80 000 Euro in Sachen Brandschutz nachgerüstet, um überhaupt eine Nutzung bis 2020 zu ermöglichen.

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Die Weiternutzung stehe aber unter dem Vorbehalt, dass keine weiteren Investitionen notwendig werden, etwa an der Heizung.

„Die Vereine haben damit die Chance, etwas Neues zu finden“, sagt der Bürgermeister, der den Mietern städtische Unterstützung bei dieser Suche zusagt. Er werde dieses Thema auch in die Gespräche mit dem Investor auf dem benachbarten Peters-Gelände, die Aicher-Stiftung, einbringen, verspricht Pötzsch. Er schließt auch nicht aus, den größten Verein, den Tanzsportclub Weiß-Blau, zu unterstützen, der nach wie vor über einen Umzug in Gewerberäume im künftigen Neubau des Adalbert-Stifter-Heims nachdenkt.

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Dies bestätigt Vorsitzende Anna Kebinger. „Das ist eine Option.“ Spruchreif sei gar nichts. Sie begrüßt ausdrücklich die Fristverlängerung im „Freiraum 36“. „Wir haben dort alles, was wir brauchen. Wir würden auch drin bleiben.“

Fischer für „Haus der Vereine“ – Pötzsch: Das wäre viel zu teuer

Eine Zukunft als „Haus der Vereine“ sieht auch Richard Fischer für den „Freiraum 36“. Der Zweite Bürgermeister und Vorsitzende des Trägervereins plädiert für eine möglichst lange Übergangsphase. „Wir sind für fünf Jahre.“ Am liebsten wäre ihm aber eine Dauerlösung. Dafür sollte die Stadt nach seiner Meinung auch Geld in die Hand nehmen.

Bürgermeister Pötzsch hält das für unrealistisch. In diesem Fall müsste man an eine umfassende Brandschutzsicherung gehen. Genaue Zahlen liegen nicht vor. „Doch die Gesamtkosten für eine Sanierung des Gebäudes liegen auf jeden Fall im siebenstelligen Bereich.“

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