Waldkraiburger Ferienprogramm: Weniger Teilnehmer – aber nicht weniger Spaß

Große Sprünge haben Leni Pertl (unser Bild), hier bei der Leichtathletik-Veranstaltung des VfL, und viele andere Kinder trotz Corona-bedingter Beschränkungen im städtischen Ferienprogramm gemacht.
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Große Sprünge haben Leni Pertl (unser Bild), hier bei der Leichtathletik-Veranstaltung des VfL, und viele andere Kinder trotz Corona-bedingter Beschränkungen im städtischen Ferienprogramm gemacht.

68 Veranstaltungen waren heuer zum städtischen Ferienprogramm angemeldet. Fast alle konnten laut Manuela Lang von der Stadtverwaltung stattfinden, mit Mundschutz und Abstand. Wie erwartet haben sich deutlich weniger Kinder an den Angeboten beteiligt als in der Vergangenheit. 154 Ferienpässe, die heuer kostenlos waren, hat die Stadt ausgegeben.

Waldkraiburg – Im Vorjahr waren es mehr als doppelt so viele und eine vierstellige Zahl an Teilnehmern. Das war diesmal aufgrund der Pandemie gar nicht möglich. Die Teilnehmerzahl musste in den einzelnen Veranstaltungen deutlich reduziert werden. Die attraktiven Busfahrten wurden erst gar nicht angeboten. Und das Highlight, der Besuch eines Heimspiels des FC Bayern in der Allianz-Arena, der eh nur unter Vorbehalt im Programm stand, hat sich zerschlagen, weil noch immer keine Zuschauer ins Stadion dürfen.

Verschnaufpause für Eltern

Ausfälle wegen einer Infektion gab es laut Lang aber nicht. Ein paar Veranstaltungen, die mehrmals angeboten wurden, mussten auf einen Termin zusammengelegt werden.

Von den Vereinen und Organisationen, die mit ihren ehrenamtlichen Helfern, das Programm erst ermöglichten, seien keine Probleme gemeldet worden. Viele Veranstalter hätten sich trotz der Corona-Krise bewusst für eine Beteiligung entschieden, um Kindern eine Freude zu machen und Eltern nach Lockdown und Schulschließung eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Von vielen Eltern und Kindern sei das Programm sehr positiv aufgenommen worden. „Viele Eltern haben sich sehr gefreut, dass die Stadt überhaupt ein Ferienprogramm auf die Beine gestellt hat.“ hg

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