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Waldkraiburg übergibt Streetwork-Arbeit ans Landratsamt

Mangels Personal übergibt die Stadt Waldkraiburg nun die Streetwork-Arbeit an die Fachaufsicht des Landratsamts. Wie es mit dem Haus der Jugend weitergehen soll, darüber soll eine externe Prozessbegleitung in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen Aufschluss geben.
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Mangels Personal übergibt die Stadt Waldkraiburg nun die Streetwork-Arbeit an die Fachaufsicht des Landratsamts. Wie es mit dem Haus der Jugend weitergehen soll, darüber soll eine externe Prozessbegleitung in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen Aufschluss geben.
  • Raphaela Lohmann
    vonRaphaela Lohmann
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Die Stadt Waldkraiburg übergibt die Streetwork-Arbeit an die Fachaufsicht des Landratsamts. Der Stadtrat hat den Beschluss des Haupt- und Finanzausschuss bestätigt, doch zuvor gab es noch eine Anregung.

Waldkraiburg – Zweimal hat die Stadt die Stelle für die Jugendarbeit ausgeschrieben, das nötige Personal hat sie aber nicht gefunden. Stattdessen bot sich die Möglichkeit, die Streetwork-Arbeit vollständig der Fachaufsicht des Landratsamts mit drei 0,7-Stellen zu unterstellen.

„Ziel ist es damit auch, Leute für Waldkraiburg zu finden, die man in der Stadt halten kann“, erklärte Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Stadtrat. Denn angelegt ist die Maßnahme vorerst für zwei Jahre. Darüber hinaus soll es eine externe Begleitung geben, um mit den Jugendlichen zu erarbeiten, wie sich ein passendes Angebot darstellen müsse.

Zusammenarbeit mit Caritas?

Stephanie Pollmann (CSU) brachte noch den Vorschlage ein, die Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Caritas zu überdenken. Ein entsprechendes Angebot habe es wohl bereits 2019 gegeben. In einem Gespräch mit Caritas-Geschäftsführer Richard Stefke sei man zufällig auf das Thema zu sprechen gekommen, wie sie erklärte.

Lesen Sie auch: Keine Bewerber gefunden: Stadt Waldkraiburg übergibt Streetworkerarbeit ans Landratsamt

Die Kooperation mit dem Landratsamt sei nicht in Stein gemeißelt, aber: „Wir müssen jetzt starten.“ Mit dem Landratsamt gebe es viele Berührungspunkte, das Amt sei breit vernetzt. Eine Zusammenarbeit mit einem anderen Träger, wie zum Beispiel der Caritas schloss Pötzsch aber nicht generell aus.

Stadt muss endlich anpacken

Auch Richard Fischer (SPD) drängte darauf, dass die Stadt endlich loslegt. „Es wird Zeit anzupacken und dass wir die Jugendarbeit vorantreiben.“ Wenn die Stadt dazu nicht selbst in der Lage sei, müsse man sich Unterstützung von außen holen. Anton Sterr (CSU) war nicht begeistert darüber, dass es in der Vergangenheit Überlegungen für eine Zusammenarbeit mit der Caritas gegeben hat. „Künftig müssen wir das weiter betrachten.“

Der Stadtrat beschloss mit zwei Gegenstimme die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und eine externe Prozessbegleitung.

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