Waldkraiburg: Polizei schlichtet Streit an der Ankerdependance

Die Situationan der Anker-Dependance hat sich schnell beruhigt, Polizeibeamte konnten den Streit zwischen 20 Bewohnern und dem Wachpersonal schlichten. Fib/eß
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Die Situationan der Anker-Dependance hat sich schnell beruhigt, Polizeibeamte konnten den Streit zwischen 20 Bewohnern und dem Wachpersonal schlichten. Fib/eß

Waldkraiburg – Mehrere Bewohner der Anker-Dependance sind am Montagabend mit dem Personal des Sicherheitsdienstes in Streit geraten.

Die Polizei konnte die Auseinandersetzung aber schlichten, bevor mehr passiert ist.

Eine Meinungsverschiedenheit war wohl der Auslöser für den Streit zwischen afrikanischen Asylbewerbern und dem Wachpersonal. Im Bereich des Haupteingangs kam es deshalb am Montagabend zu Protesten von rund 20 afrikanischen Asylbewerbern, die verbal das Wachpersonal attackierten.

Gegen 19 Uhr erreichte die Polizeiinspektion ein Anruf aus der Anker-Dependance, dass es unter mehreren Bewohnern sowie dem Sicherheitsdienst zu Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Der Streit drohte zu kippen. Ursache war ein Tage zurückliegendes Konfliktgespräch zwischen dem Schichtleiter des Sicherheitsdienstes und einem 33-jährigen Nigerianer. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsdiums Oberbayern Süd beorderte zur Unterstützung der Polizeistreifen der Inspektion Waldkraiburg mehrere unterstützende Streifen der umliegenden Dienststellen zur Asylunterkunft, die daraufhin die Einrichtung beschleunigt anfuhren.

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Die Situation vor Ort ließ sich schnell beruhigen. Die Beamten konnten bereits nach kurzer Zeit die Proteste und Streitigkeiten schlichten. Da es bei einer rein verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten blieb und diese sich auch alle einsichtig zeigten, konnten die Beamten wieder abrücken. Es kam zu keinerlei Straftaten oder Verletzten.

Erst Anfang April sind drei Nigerianer in der Unterkunft negativ aufgefallen. Sie waren mit den Zugangskontrollen nicht einverstanden und ließen ihren Ärger am Sicherheitsdienst aus. Die drei Männer solidarisierten sich, bewaffneten sich mit zwei Schneeschaufeln und einer Eisenstange und gingen damit in Richtung Sicherheitsdienst.

Die Sicherheitskräfte hatten schnell reagiert und sich bereits zahlenmäßig verstärkt. Die Lage konnte entschärft werden, ohne dass jemand verletzt wurde. Zwei Asylbewerber wurden in der Folge bereits am nächsten Tag in eine andere Unterkunft verlegt.

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