Waldkraiburg: Nachruf auf Michael Kapsegger

Michael Kapsegger starb im Alter von 80 Jahren

Manchem Pfarrbürger wird sein in tiefem Bass gesungenes „Transeamus“ noch im Ohr klingen. Jetzt hat sich der Lebenskreis von Michael Kapsegger geschlossen. Nach langer Krankheit ist er im Alter von 80 Jahren gestorben.

Waldkraiburg – Im Familienkreis wurde seine Urne im Friedhof von Sankt Erasmus beigesetzt, im Gebet von Pater Bernhard Stiegler begleitet. Michael Kapsegger wurde am 26. Januar 1940 geboren und wuchs mit zwei Schwestern in Neufahrn, Gemeinde Mettenheim, auf. 1953 zog die Familie nach Holzhausen. Nach der Schulzeit begann Kapsegger, 1954 seine Ausbildung zum Spengler bei der Firma Köhler und absolvierte 1970 die Meisterprüfung. Seine Bundeswehrzeit absolvierte er bei den Fallschirmspringern in Schongau. Am 20. Juni 1964 heiratete er Anna Frank aus Moos, den die Kinder Michael, Anita und Florian das Leben schenkte. Die Familie schuf sich in Au ein Eigenheim und 1977 machte sich Kapsegger mit „Der Spengler“ selbstständig. Durch seinen Humor und seine Geselligkeit war er allseits beliebt. Sein künstlerisches Talent bewies er auch durch seine Figuren aus Metall. Aus Krankheitsgründen übergab er 2002 die Firma an seinen Sohn Michael. Über 50 Jahre sang er im Kirchenchor, wo seine Bass-Soli von der Empore erklangen. Er gehörte auch dem Pfarrgemeinderat an und war Mitglied bei der Feuerwehr, dem Krieger- und Soldatenverein sowie Gründungsmitglied und viele Jahre Schriftführer bei den Eisschützen. Große Freude hatte er an seinen sieben Enkelkindern. bac

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