Christine Hylla und Georg Irgmaier treffen beim Bürgerdialog am 6. Juni in Berlin auf Angela Merkel

Vorfreude auf Diskussion mit der Kanzlerin

Waldkraiburg - Christine Hylla und Georg Irgmaier treffen beim Bürgerdialog der Bertelsmann-Stiftung und der deutschen Volkshochschulen die Kanzlerin in Berlin.

Anfang des Jahres hatte die Bundeskanzlerin einen großen Online-Dialog gestartet. Ihre Kernfrage lautet: "Wie sieht Deutschland in fünf bis zehn Jahren aus?". Mehr als 11000 Vorschläge haben die Bürger seitdem unterbreitet. Auch die Volkshochschule Waldkraiburg war Teil des Großprojekts. Auf Initiative des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV) und der Bertelsmann-Stiftung organisierte sie als eine von 50 Volkshochschulen bundesweit eine Diskussionsveranstaltung. Zwei der Teilnehmer fahren nun zur Abschlussveranstaltung mit der Bundeskanzlerin am 6. Juni nach Berlin. Der Bürgerdialog Waldkraiburg wird in der Bundeshauptstadt durch Christine Hylla und Georg Irgmaier vertreten sein. Beide hatten bereits beim Bürgerdialog der lokalen Volkshochschule mitdiskutiert und wurden für den Dialog mit der Kanzlerin ausgelost.

Im Mittelpunkt stehen die drei Fragen des Zukunftsdialogs: Wie wollen wir zusammenleben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? "Zuhören und sicher keine Rede halten" - das, so ist es aus dem Kanzleramt zu hören, möchte Angela Merkel. Die örtliche VHS begleitet den weiteren Verlauf des Bürgerdialogs mit großem Interesse, wie Sabine Meyle, Geschäftsführerin der VHS betont: "Beim Bürgerdialog hier in Waldkraiburg habe ich sehr engagierte Bürgerinnen und Bürger erlebt, die in fairen Diskussionen Kompromisse errungen, Ideen entwickelt und gemeinsame Vorschläge formuliert haben." Dass die beiden beiden Teilnehmer nun in Berlin mit mehr als 100 Menschen aus allen Regionen Deutschlands über die Zukunft des Landes debattieren dürfen, findet sie "eine tolle Sache".

Genau diese Art der politischen Partizipation und Bildung sei es doch, wofür die Volkshochschulen stehen. re

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