Vorbildhafte Wohnprojekte ausgezeichnet

Bei der Preisverleihung: Karin Sandeck (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Andrea Anglhuber (Bauherrin), Josef Anglhuber (Architekt) und Dr. Hans Reichhart (Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr). Bauministerium

Kraiburg/München. – Bayerns Bauminister Dr. Hans Reichhart hat als Schirmherr des „Landeswettbewerbs für den Wohnungsbau in Bayern – Bayerischer Wohnungsbaupreis“ zwölf Wohngebäude in Bayern gewürdigt.

Eine Anerkennung geht an das Büro von Architekt Josef Angl huber aus Kraiburg.

Die Projekte zeigen beispielhaft auf, wie qualitativ hochwertiger Wohnungsbau und der behutsame Umgang mit dem Bestand einhergehen. Besonders lobte Reichhart das Flächensparen beim Bauen. „Verbliebene Restflächen im Innenbereich mit qualitativ hochwertigem Wohnraum auffüllen und dabei behutsam mit dem Bestand und den Freiflächen umgehen, das ist mir besonders wichtig.“

Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, ergänzte: „Beim Wohnungsbau gilt es, bewusst in Qualität zu investieren, Vorhandenes zu nutzen und Flächen behutsam zu verdichten. Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stehen dabei als Treuhänder an der Seite ihrer Bauherren.“

Prämiert wurden Neubauten, die sich gut in den Bestand einfügen, Umnutzungen oder Erweiterungen und Aufstockungen. Alle Projekte sind von 2014 bis 2019 errichtet worden. Eine Jury unter Leitung des Münchner Architekten Amandus Samsøe Sattler hat aus den insgesamt 56 eingereichten Projekten zwölf prämiert. Eine Anerkennung erhielt das Büro von Architekt Josef Anglhuber aus Kraiburg. Zwei Gebäude am Kraiburger Marktplatz wurden denkmalpflegerisch aufwendig saniert, Wohnungen, ein Architekturbüro, Gästezimmer eines benachbarten Restaurants und eine Eisdiele finden darin ihren Platz. Alle prämierten Projekte sind noch bis 20. Februar im Foyer des Bauministeriums ausgestellt.

Kommentare