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WALDKRAIBURGS BÜRGERMEISTER ROBERT PÖTZSCH

Viele Pluspunkte für unsere Stadt

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Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Bürgermeisters ist es, zuzuhören und sich mit den Sorgen und Nöten der Bürger zu beschäftigen.

Auch meine Stadtratskollegen und die Verwaltung sind mit vielen Problemen, Beschwerden und Ängsten konfrontiert. Mir ist es wichtig, dass alle zu uns kommen können und man über alles reden kann - es darf nicht so sein, dass unsere Bürger das Gefühl haben, ihre Sorgen würden von uns Politikern oder der Verwaltung klein geredet oder nicht ernst genommen. Dafür haben wir Bürgersprechstunden, eine Bürgerversammlung, Beratungsangebote und auch eine E-Mail-Adresse (kummerkasten@waldkraiburg.de), die jeder nutzen kann, dem etwas auf den Nägeln brennt.

Jetzt zum Jahresende wird es Zeit, Bilanz zu ziehen - worauf können wir stolz sein, was müssen wir anpacken? Ich freue mich, dass der Spatenstich für das Jahnstadion gesetzt wurde und die Arbeiten schnell vorangehen. Im nächsten Jahr wird der neue Kabinentrakt mit dem modernen Rundbau fertig und das Stadion auf dem neuesten Stand sein – ein schönes Plus für unsere Sportstadt.

Die Besetzung der Bauamtsleitung mit Carsten Schwunck war für die weitere Entwicklung unserer Stadt ein wichtiger Schritt. Eine Vielzahl von Baulücken konnte geschlossen und weitere, Jahre zurückliegende Probleme gelöst werden. Auch im nächsten Jahr wird sich diese Entwicklung fortsetzen und das Stadtbild nachhaltig zum Positiven verändern.

Das ehemalige Konen-Gelände kann endlich einer neuen Nutzung zugeführt werden, mit einer attraktiven „Betreutes-Wohnen“-Anlage. Das benachbarte Umspannwerk wird in den Außenbereich verlagert, womit die Einschränkungen in der Bebauung der umliegenden Flächen wegfallen. Und mit der Eröffnung des Stockhamer Berges wurde ein seit vielen Jahren vorhandener Unfallschwerpunkt entschärft. Der Kreisverkehr an dieser Stelle entspannt die Verkehrslage immens.

„Das ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft, ohne die wir ein ganzes Stück ärmer wären.“

Mit dem ISEK-Prozess sammeln wir viele Ideen und werden unter Beteiligung der Bürger weiter daran arbeiten, Waldkraiburg in die richtige Richtung zu lenken. Hier arbeiten Bürger und Politik Hand in Hand für unsere Stadt, nicht nur auf dem Papier, sondern in jedem Zusammentreffen. Dabei freut es mich besonders, dass unser WIR-Gefühl immer stärker wird und ich von den Bürgerinnen und Bürgern viel Bestärkung und Zustimmung erfahre.

Für sie konnten wir den Stadtbus erhalten, was keine leichte Aufgabe war. Nun fährt er mit kleinen Änderungen und unter Anbindung der Außenbereiche weiter. Ich bin auch froh, dass wir in dem städtischen Gebäude an der Aussiger Straße, das früher Klassenräume des BFZ Peters beinhaltete, weiteren Platz für unsere vielfältigen Vereine schaffen konnten. Günstigen Raum für Vereine zur Verfügung zu stellen ist wichtig, denn vom Ehrenamt lebt unser soziales Miteinander.

Der Aufstieg unserer Löwen in die Oberliga, verbunden mit der Spende der Raiffeisenbank, die dies erst möglich machte, ist ein weiterer sportlicher Pluspunkt 2016, ebenso wie unsere Schulschwimmhalle. Sie ist nun an jedem Samstag für alle Besucher geöffnet, die sowohl im Nichtschwimmerbereich baden als auch im tiefen Wasser ihre Bahnen ziehen können.

Ich danke allen, die im vergangenen Jahr durch unzählige ehrenamtliche Stunden angepackt und etwas bewegt haben, zum Beispiel bei der Versorgung und Integration der Flüchtlinge, einer echten Mammutaufgabe noch auf Jahre hinaus; oder bei der Pfarrhofsanierung in Pürten, der ein echtes Schmuckstück geworden ist; in unzähligen Übungsleiterstunden in unseren Sportvereinen; im Ferienprogramm, um mit unseren Kindern aufregende Sommerferien gestalten zu können; und in den unzähligen anderen Einrichtungen und Organisationen, mit Senioren oder Kindern, Behinderten oder Bedürftigen. Dieses ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft, ohne die wir ein ganzes Stück ärmer wären.

In einer Bilanz denkt man auch über die Dinge nach, die hätten besser laufen können – hätten wir bei dem Angebot für den Hochschulstandort höher pokern sollen? Nein, dafür stehe ich nicht und wir konnten kein anderes, realistisches Angebot machen. Wir Waldkraiburger werden trotzdem weiter kommen und ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass unsere Stadt in der Politik wahrgenommen wird.

Im nächsten Jahr steht uns die Sanierung der Tiefgarage bevor, eine große Investition in die Substanz der Stadt, denn die zahlreichen Parkplätze in der Innenstadt machen einen Einkaufsbummel viel entspannter und sorgen dafür, dass wir unsere Parkmöglichkeiten auch weiterhin kostenlos anbieten können. Der Breitbandausbau wird mit schnellem Internet für Standortvorteile unserer Unternehmen sorgen, die mit ihrem Wachstum für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen. Der ISEK-Prozess wird 2017 abgeschlossen und ich bin gespannt, welche nachhaltigen Planungslösungen wir zur Stadtentwicklung finden werden.

Bevor wir im Januar mit frischem Elan an unsere Aufgaben gehen, kann jeder für sich innehalten. Was war Ihnen wichtig, wofür sind Sie dankbar, was wollen Sie besser machen? Für mich geht die Arbeit weiter, denn ich will für Waldkraiburg das Beste erreichen. Das werde ich, unter Beteiligung aller Waldkraiburger, auch 2017 mit voller Kraft tun.

Robert Pötzsch

Bürgermeister

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