Viel Zuspruch für den Saftladen

Waldkraiburg – Nach nur drei Aufführungen von „So ein Kreuz“ war in diesem Jahr Schluss, die Enttäuschung über die Absage des Kommunalkabaretts Saftladen groß.

Nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei den Darstellern. Die Verantwortlichen sagen aber selbst: „Im Nachhinein betrachtet war es die einzig vernünftige Lösung, zum Schutz für uns und vor allem für unsere Fans.“

In Corona-Zeiten zeigt sich einmal mehr, wie viele treue Fans der Saftladen hat. „Gerade in dieser Situation freuen wir uns natürlich über den Zuspruch, den wir vonseiten unseres treuen Publikums erfahren dürfen“, schreibt Hans Langbauer. Die vielen Spendenangebote würden zeigen, wie sehr die Gruppe den Menschen am Herzen liege. „Im Quorum haben wir uns darüber ausgetauscht und sind uns alle einig, dass es jetzt sicher Menschen und Organisationen gibt, die diesen finanziellen Zuspruch besser brauchen können.“ In den vergangenen Jahren habe der Saftladen etwas auf die hohe Kante legen können, sodass die Theatergruppe gut durch diese für alle schwierige Zeit komme. „Der Saftladen hat von jeder erfolgreichen Produktion immer einen Teil der Einnahmen aus dem Kartenverkauf an eine hiesige Organisation gespendet“, sagt Langbauer. Daran hält die Theatergruppe fest. Daher die Bitte der Theatergruppe: „Alle, die uns etwas Gutes tun wollen, sollen ihre Spende an lokale Hilfsorganisationen geben, die gerade jetzt so wertvolle Arbeit leisten.“

Eine gute Nachricht gibt es für alle Saftladen-Fans: Sobald es organisatorisch möglich wird, will die Theatergruppe versuchen, ein „Best of“ auf die Beine zu stellen. Wann dies gelingen kann, darüber können die Verantwortlichen noch nichts sagen. „Die Vorfreude darauf und das positive Feedback unseres Publikums motiviert uns ganz besonders weiterzumachen!“

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