Verständnis für Betroffene – Kritik an Ideologen: Was MdL Marcel Huber zu Corona-Demos sagt

Marcel Huber sieht „ideologische und staatsfeindliche Motive“ hinter einigen Aussagen bei Corona-Demos.

Massive Kritik an Landes- und Bundespolitik wurde auf der Corona-Demo in Waldkraiburg geäußert. Was sagt Dr. Marcel Huber dazu? Der Abgeordnete äußert Verständnis für Bürger, die durch die Folgen der Corona-Krise in Not geraten sind, kritisiert zugleich jene, die „aus ideologischen Gründen“ Stimmung machen.

Waldkraiburg/Ampfing – „Ich verstehe, dass es den Leuten irgendwann zu viel wird. Nicht jede Auflage können die Menschen nachvollziehen“, sagt Huber. Er habe großes Verständnis für die Leute mit einem kleinen Geschäft oder einer Gastronomie. „Um diese Leute müssen wir uns kümmern und wir kümmern uns auch.“

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Und weiter: „Viele Kritiker, die jetzt auf die Straße gehen, sind schlecht informiert. Sie scheinen ein ziemlich schlechtes Gedächtnis zu haben, was vor acht Wochen in diesem Land los war. Mehrere tausend Tote sind in Deutschland zu beklagen, weltweit fast 300 000. Das zu ignorieren ist sträflich.“ Huber erinnert daran, „wie wir gekämpft haben, um Beatmungsgeräte zu bekommen. Ich habe selber Masken ausgefahren.“

Es sei richtig, den Staat daran zu messen, ob Auflagen sinnvoll und verantwortungsvoll sind. Doch bei der Kritik, die vielfach geübt werde, „spielen ideologische und staatsfeindliche Gründe mit, die mit der Realität nichts zu tun haben. Mich befremdet das.“

Huber: Kein Mensch denkt an Zwangsimpfung

Den Impfgegnern hält der Abgeordnete, der dem Gesundheitsausschuss im Landtag angehört, entgegen: „Kein Mensch denkt daran, eine Zwangsimpfung zu machen.“

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Was kann die Politik tun, um Fake-News entgegenzutreten? „Informieren, informieren, informieren! Wir müssen die Fakten entgegen setzen und die Risiken deutlich machen.“ Huber glaubt, dass hinter den Demos politische Interessen stehen, „möglicherweise auch Kräfte aus dem Ausland“, die auf Instabilität in Deutschland hinarbeiten „und das Feuerchen deshalb anfachen. Es würde mich nicht wundern.“ hg

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