Hartmut Bischoff mit 91 Jahren gestorben

Verdienste um die Pfadfinderbewegung

Hartmut
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Waldkraiburg - Hartmut Bischoff hat sich große Verdienste um die Pfadfinderbewegung erworben. Der Gründer des Waldkraiburger Stamms Fafnir und Initiator des Obermeiserhofs in Grafengars, dem heutigen Landeszentrum des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ist im Alter von 91 Jahren kurz vor Weihnachten in Augsburg gestorben.

Dort war er am 3. September 1920 auch geboren worden. Schon als Bub kam Hartmut Bischoff mit der Pfadfinderbewegung in Berührung.

Viele Jahre lebte Bischoff, der bis zu seinem Ruhestand 1988 Geschäftsführer der Lack- und Farbenfabrik war, in Waldkraiburg. 1975 rief er in der Stadt eine Pfadfindergruppe ins Leben, die ein Jahr später als Stamm Fafnir im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) Aufnahme fand. Vier Jahre lang, bis 1979, war Bischoff Stammesführer. Er engagierte sich auch danach weiter im Führungsteam und initiierte später den Förderkreis des Stammes.

Als Landesschatzmeister des BdP war er ebenso aktiv wie bei der Organisation von großen Pfadfinderlagern. Akzente setzte er in der internationalen Zusammenarbeit und Begegnung mit Pfadfindern aus Polen, Ungarn, Schottland und Ägypten. Zwei Jahre lang war Hartmut Bischoff Vorsitzender des Kreisjugendrings Mühldorf. Er zählt auch zu den Vätern der Musischen Bildungs- und Begegnungsstätte "Obermeierhof" des BdP in Grafengars.

Hartmut Bischoff wird am Mittwoch, 11. Januar, um 15 Uhr seinem Wunsch entsprechend am Waldfriedhof in Waldkraiburg beigesetzt. hg

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