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Veränderte Arbeitswelt und Pflegeberufe in der Pandemie

Auf dem Podium: (von links) Richard Fischer, Sepp Hartinger, Ronja Endres, Annette Heidrich und Jochen Stein.
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Auf dem Podium: (von links) Richard Fischer, Sepp Hartinger, Ronja Endres, Annette Heidrich und Jochen Stein.

Waldkraiburg – Die Änderungen in der Arbeitswelt, die Auswirkungen der Pandemie und die Situation der Pflegekräfte: Bayerns SPD-Vorsitzende Ronja Endres machte bei ihrer Sommertour Station in Waldkraiburg und informierte sich bei der Firma Renolit und im Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt.

Bei der Firma Renolit diskutierte Endres mit Geschäftsführung und Betriebsrat über die Änderungen in der Arbeitswelt, und Auswirkungen der Pandemie. „Die SPD sei originär, nicht die Partei der Industrie, wohl aber die Partei der Arbeitsplätze in der Industrie“, sagte Endres. Im Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt sprach sie mit Heimleitung und Personalrat über Pflegeberufe in der Pandemie, Personalnotstand und Verbesserungen für Pflegekräfte.

Anschließend gab es eine Diskussionsrunde mit der SPD-Vorsitzenden, Stadtrat Richard Fischer, Bundestagskandidatin Annette Heid rich, Sepp Hartinger, Mitglied des bayerischen Landesvorstands, und Jochen Stein vom Ortsvorstand in der Taverne Korfu.

SPD-Urgestein Gert Hilger erkundigte sich nach den Gründen für den fehlenden Schulterschluss zwischen SPD und Gewerkschaften. Die Spaltung hat laut Endres begonnen mit Hartz IV, gegengesteuert wurde durch das Sozialstaatsprogramm von Andrea Nahles. Man müsse sich wieder den Gewerkschaften annähern.

Der frühere SPD-Stadtrat Alexander Will sprach den Wohnungsbau an. Es sollen laut Will auf dem Gelände des früheren Berufsförderungszentrums Peters 900 Wohnungen gebaut und verkauft werden. „Wo bleibt da der soziale Wohnungsbau?“ Laut Ronja Endres müssten gegen die Wohnungsnot Leerstände mobilisiert werden, die Grundsteuer C soll Investoren zwingen, unbebaute Grundstücke nicht als Spekulationsobjekt zu missbrauchen. „900 Wohnungen ohne Sozialwohnungen – das geht gar nicht.“

Der frühere Mühldorfer Bürgermeister Günter Knoblauch hakte nach und forderte einen Quadratmeterpreis von sechs bis sieben Euro für sozial schwache Familien. Eine Reichensteuer soll ab einem Jahreseinkommen von 250 000 Euro beginnen, nicht bei 50 000 oder 100 000 Euro. Diesen Forderungen konnte auch Ronja Endres nicht widersprechen.hra

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