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Große Trauer um Fritz Maximilian Schmidt: Ein Unternehmer und Familienmensch

Familienmensch und erfolgreicher Unternehmer: Fritz M. Schmidt ist mit nur 55 Jahren an den Folgen einer langen schweren Krankheit gestorben. Privat

Waldkraiburg – Mit nur 55 Jahren ist der Geschäftsführende Gesellschafter der KRAIBURG Holding und bekennende Waldkraiburger Fritz Maximilian Schmidt an den Folgen einer langen schweren Krankheit gestorben.

Er hinterlässt seine geliebte Ehefrau Susanne und die beiden Töchter Franziska und Lena. Sie standen in seinem erfüllten und arbeitsreichen Leben an erster Stelle. Auch zu den gleich nebenan wohnenden Eltern pflegte er ein inniges Verhältnis, ebenso wie zu seiner Schwester Sabine in München.

Dennoch war sich Fritz Schmidt seiner enormen unternehmerischen Verpflichtung stets bewusst. Er stellte sich schon früh seiner Verantwortung. Nach seinem erfolgreichen Abschluss des Betriebswirtschaftsstudiums und dem Sammeln erster Berufserfahrungen in zwei Firmen, nahm er im Januar 1994 für KRAIBURG – zunächst in Geretsberg – seine Tätigkeit auf. 1994 bis 1996 war er für das Joint Venture GOODWAY in Malaysia im Einsatz und zeichnete hier unter anderem auch für den Neubau in Nilai verantwortlich. 1996 erfolgte die Gründung der KRAIBURG TPE in Malaysia, die den Grundstein für die TPE- (und Kautschuk-) Aktivitäten in Asien markierte.

Im Oktober 1996 kehrte Fritz Schmidt als Vertriebsleiter für technische Mischungen und TPE in die Heimat zurück. Bereits im Januar 1996 übernahm er die Geschäftsführung in Waldkraiburg und bei der Walzenfertigung in Geretsberg.

Einen großen beruflichen Wunsch erfüllte sich der Verstorbene im Februar 2005 mit der Gründung der KRAIBURG Rubber (Suzhou), die im August 2006 eröffnet werden konnte. Im Oktober 2005 folgte die Gründung der KRAIBURG Holding. Seit Januar 2006 war Fritz Schmidt mit Daniela Schmidt-Kuttner, Ralph Uwe Westhoff, seit Januar 2017 auch Maximilian Westhoff und Dr. Andreas Starnecker Geschäftsführer der Holding und somit mitverantwortlich für die strategische Ausrichtung der gesamten Unternehmensgruppe.

Die Erfolgsgeschichte von KRAIBURG setzte sich weiter fort. Selbst die Krisenjahre 2008/2009 vermochten das stetige Wachstum der Gruppe nicht zu bremsen und so übertraf sie im Dezember 2016 erstmals den Jahresumsatz von 500 Millionen Euro bei rund 2300 Mitarbeitern.

Für sein ausgleichendes und lebensbejahendes Wesen, seinen Optimismus sowie seinen unkonventionellen und bescheidenen Lebensstil schätzten Mitarbeiter und Kollegen Fritz Schmidt gleichermaßen. Geschäftspartner schätzten seine Besonnenheit und seinen respektvollen Umgang. Hoch geachtet war er in Verbänden und Fachkreisen.

Trotz aller geschäftlicher Verpflichtungen fand er Zeit für seine Hobbys wie Radfahren, Surfen, Snowboarden, gemütliches Grillen mit Familie und Freunden und vor allem das Schwammerlsuchen. Von Kindesbeinen an verbrachte er viel Zeit in den Bergen. Daher erklärt sich auch seine große Naturverbundenheit und die Liebe zum Schnee.

Fritz Schmidt hinterlässt eine große Lücke in der Familie und der gesamten Unternehmensgruppe.

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