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Bürger fragten bei Bürgerversammlung nach

Kann Waldkraiburg Waldbad und Rathaus gleichzeitig stemmen?

Ulrich Kretschmar
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Ulrich Kretschmar
  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Bei der Bürgerversammlung hatten die Besucher Fragen zu Tempo 30, zu den gelben Säcken, sie wünschten sich mutige Entscheidungen und sprachen auch ihren Dank aus.

Waldkraiburg – Bei der Bürgerversammlung kamen auch die Besucher mit ihren Anliegen zu Wort.

Dieter Rauscher wünschte sich als Anwohner der Reichenberger Straße wegen des Kinderspiel- sowie des Bolzplatzes Tempo 30. Jochen Klinkenberg hatte für die Erzgebirgsstraße das gleiche Anliegen. Robert Pötzsch versprach, das in der Verkehrsschau mit den Fachleuten und Behörden zu prüfen. In anderen Ländern sei Tempo 30 einfacher. „In Bayern sind wir noch nicht so weit.“

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Jacqueline Niehs

Jacqueline Niehs kritisierte, die herumliegenden gelben Säcke und das unordentliche Erscheinungsbild der Stadt. Sie wünschte sich verpflichtend gelbe Tonnen. Pötzsch versicherte, an dem Problem zu arbeiten, aber die Stadt habe da wenig Möglichkeiten. Landrat Max Heimerl ergänzte, dass Bürger die gelbe Tonne beantragen könnten, das sei aber „die Entscheidung des Einzelnen“.

Dieter Kuhn erklärte, dass in der Troppauer Straße 33 die Feuerwehr-Zufahrt immer wieder von Autos verstellt sei. Als Lösung regte er an, die Troppauer Straße zu einer Einbahnstraße zu machen. Pötzsch versprach, das in das Verkehrsentwicklungskonzept mitaufzunehmen und lud Kuhn zur Teilnahme an der öffentlichen Präsentation und Diskussion des Konzeptes am 7. November ein.

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Andrea Lang wünschte sich mehr Ständer und Abfallbehälter für Hundebeutel sowie ein Ramadama im Herbst, um besser in Sträuchern sauber machen zu können. Pötzsch versprach, beides zu überprüfen.

Hartmut Lang wollte von den Stadträten den Mut, sich für ein Großprojekt zu entscheiden, das anzugehen und dann erst das nächste. „Wir sind mutig“, entgegnete Pötzsch, verwies aber auch darauf, dass die Sanierung der Franz-Liszt-Mittelschule und der Bedarf an Kinderbetreuung unerwartet aufgekommen seien. „Es kommen sehr viele Faktoren auf einmal.“ Lang hatte Bedenken, ob Rathaus und Bad gleichzeitig machbar seien. Pötzsch: „Richtig.“

Edeltraud Arnusch wollte wissen, wo die Kinder schwimmen lernen sollen, wenn das Nichtschwimmerbecken geschlossen sei. Sie habe Angst, dass die Besucher dann abwandern. Pötzsch stimmte ihr zu: „Deswegen wollten wir ein neues Bad bauen.“ Zum Schwimmenlernen könnten die Kinder in die Schwimmhalle ausweichen. „Die Situation können wir nicht ändern.“

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Ulrich Kretschmar dankte dem Bürgermeister und der Stadt für die Straßensanierung im Föhrenwinkel. Dafür gab es großen Applaus.

Helga Rittersporn dankte für die Videoüberwachung in der Tiefgarage. „Seitdem gibt es keine Parties, kein Graffiti und keinen Schmutz mehr.“

Gerd Hilger lobte das Museum Peter Schmidt und wollte wissen, ob das wirklich rein privat finanziert sei. „Von uns gab es keine Zuschüsse. Das ist ein Stiftungsmuseum“, so der Bürgermeister.Jörg Eschenfelder

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