Über 650 freiwillige Arbeitsstunden

Leisteten zusammen rund 430 freiwillige Arbeitsstunden: Adrian Hilge, Gregor Kifinger, Schorsch Stenger und Franz Eder (von links).  Foto  ng
+
Leisteten zusammen rund 430 freiwillige Arbeitsstunden: Adrian Hilge, Gregor Kifinger, Schorsch Stenger und Franz Eder (von links). Foto ng

Über 650 freiwillige Stunden haben fleißige Helfer bei den Demontagearbeiten im Bischof-Bernhard-Haus geleistet. Dafür gab es viel Lob in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bischof-Bernhard-Haus-Säle.

Kraiburg - 83 Mitglieder zählt der Verein derzeit, dessen wichtigste Aufgabe im letzten Jahr die Demontagearbeiten im Bischof-Bernhard-Haus waren, bevor es heuer mit den Sanierungsarbeiten richtig los geht. Vorsitzender Gregor Kifinger berichtete in der Jahreshauptversammlung, dass an 57 Tagen Abbauarbeiten erledigt wurden. 43 Helfer brachten es auf insgesamt 674,5 Arbeitsstunden. Im kleinen und im großen Saal bauten sie die Holzdecken ab, die Seitenwände sowie die elektrischen Installationen. So galt sein besonderer Dank diesen freiwilligen Helfern, aber auch dem Bauhof und mehreren Firmen, die Werkzeuge, Material oder Abfuhrfahrzeuge kostenlos zur Verfügung stellten.

Diese große Leistung der freiwilligen Helfer stellte auch Bürgermeister Dr. Herbert Heiml heraus, da sie auch eine große finanzielle Ersparnis darstelle. Zur Kritik, die nach seinen Worten vor allem von Personen geäußert werde, die ursprünglich dem Projekt ablehnend gegenüber standen, meint Heiml: "Allein der Denkmalschutz hat uns ein Jahr gekostet, große Probleme gab es auch mit dem Brandschutz." Das Bischof-Bernhard-Haus musste deshalb so früh geschlossen werden, "weil wir vom Landratsamt keine Erlaubnis mehr bekamen, das Haus weiterzuführen, auch wenn wir mit der Sanierung noch nicht beginnen konnten." Er habe die berechtigte Hoffnung, so Heiml, "dass wir im Herbst 2016 wieder aufmachen können. Gut Ding braucht eben Weile!"

Architekt Josef Anglhuber unterstützte die Ausführungen des Bürgermeisters, ergänzte aber: "Die zeitlichen Verzögerungen wegen des Denkmalschutzes sind richtig, das hat sich aber absolut rentiert und zu einem sehr guten Ergebnis geführt." Anglhuber rechnet damit, dass "wir im nächsten Monat nun endlich die Baugenehmigung bekommen, nachdem wir nun auch das Problem Fledermausschutz gelöst haben".

Kassier Alexander Pichlmaier berichtete von einem Jahresüberschuss von rund 2500 Euro bei einem derzeitigen Kontostand von etwa 9700 Euro. Vor allem zahlreiche Spenden hätten zu diesem guten Ergebnis geführt.

Vorstand Gregor Kifinger und Bürgermeister Dr. Herbert Heiml ehrten zum Ende der Jahreshauptversammlung die Helfer mit einer Urkunde, die bisher mehr als 20 freiwillige Arbeitsstunden geleistet haben: Neben Kifinger selbst sind das Franz Eder, Stefan Wieser, Anton Schnürer, Florian Haider, Schorsch Stenger, Adrian Hilge und Markus Schmalhofer.

Pfarrer Michael Seifert: "Wichtig ist, das Positive zu sehen. In den vier Jahren, seit ich nun in Kraiburg bin, sind wir schon große Schritte vorwärts gekommen. Ein herzliches Vergelt's Gott für die gute Zusammenarbeit und den gezeigten Einsatz."

Nächster freiwilliger Demontageeinsatz ist am Samstag, 31. Januar, ab 8 Uhr. ng

Kommentare