TPE-Mitarbeiter an Corona erkrankt

Nachdem ein Mitarbeiter an Corona erkrankt ist, unterbrach TPE vorsorglich die Produktion. Nachdem alles gereinigt und desinfiziert ist, läuft die Produktion wieder. Kallmeier
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Nachdem ein Mitarbeiter an Corona erkrankt ist, unterbrach TPE vorsorglich die Produktion. Nachdem alles gereinigt und desinfiziert ist, läuft die Produktion wieder. Kallmeier

Waldkraiburg – Bei der Firma TPE ist ein Mitarbeiter an Corona erkrankt.

Das Unternehmen hatte bereits im Vorfeld viele Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen, sodass bereits am Montag die Produktion wieder starten konnte.

Wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilt, ist an dem neuen Coronavirus ein Mitarbeiter erkrankt, der in der Produktion tätig ist. Vergangene Woche hatte der Mitarbeiter über Unwohlsein geklagt und das Unternehmen telefonisch darüber informiert. Zur Arbeit ging er nicht mehr.

Anlage gereinigtund desinfiziert

TPE hat schnell reagiert: Ein Bewegungsprotokoll wurde erstellt und daraufhin alle Kontaktpersonen über die Corona-Erkrankung informiert und nach Hause geschickt. „Die betroffenen Kollegen befinden sich alle in häuslicher Quarantäne“, erklärt Pressesprecherin Marlen Sittner. Bislang sei nicht bekannt, ob sich weitere Mitarbeiter mit dem neuen Coronavirus angesteckt haben. Dem erkrankten Kollegen gehe es soweit gut. Die komplette Produktion wurde vorsorglich unterbrochen und alle Anlagen zwischenzeitlich gereinigt und desinfiziert. Seit Montag läuft die Produktion wieder. Lieferengpässe gebe es demnach nicht. Das weitere Vorgehen werde mit dem Gesundheitsamt abgesprochen. „Es ist alles perfekt abgelaufen“, sagt Marlen Sittner.

Für einen solchen Fall hatte das Unternehmen schon vor einigen Wochen Vorkehrungen getroffen. Viele Mitarbeiter würden sich seit fast zwei Wochen im Homeoffice befinden, die Schichten in der Produktion seien voneinander getrennt worden. Geschäftsreisen gebe es schon länger nicht mehr, viele Besprechungen würden über Videokonferenzen durchgeführt. Außerdem seien die Mitarbeiter über die unterschiedlichen Maßnahmen hinsichtlich des Coronavirus informiert worden. „Es wurden im Vorfeld Vorkehrungen getroffen, um die Mitarbeiter zu schützen und um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Der Krisenstab tagt täglich.“

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