Taufkirchen: Nachruf auf Willi Brindl

Willi Brindl †

Taufkirchen.  – Völlig unerwartet für die Bevölkerung kam die Nachricht vom Tod von Willi Brindl.

Nur drei Wochen nach dem Tod seiner Schwester Agnes folgte er ihr. Eine große Trauergemeinde, angeführt von den Fahnenabordnungen der Feuerwehr Taufkirchen, des Georgivereins und des Radfahrervereins begleitete den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte.

Der Verstorbene war seit seiner Geburt ein Taufkirchner mit Leib und Seele, erblickte am 20. April 1940 in Vorach das Licht der Welt und wuchs als Jüngster mit fünf Geschwistern auf. Nach der Schulzeit in Taufkirchen erlernte er im Autohaus Schlögl in Emertsham den Beruf eines Automechanikers und dieser Beruf war für ihn Berufung und ließ ihn zeit seines Lebens nicht mehr los.

Nachdem er einige Jahre in München tätig war, erfüllte er sich den Wunsch der Selbstständigkeit. Einer Autowerkstatt mit Tankstelle in der Waldkraiburger Graslitzerstraße galt sein berufliches Leben ab dem Jahr 1977 bis zum Eintritt in den Ruhestand. Unterstützt wurde er in all den Jahren von seiner Gattin Irmi, einer geborenen Holzner aus Pürten.

Im Jahr 1967 wurde in Pürten geheiratet, im Jahr 1973 kam Tochter Sabine zur Welt. Im gleichen Jahr bezog die junge Familie ihr Eigenheim am Wirtsberg. Sein Ruhestand war ausgefüllt von sportlichen Aktivitäten. Skifahren, Radlfahrn und auch an den Badeseen war er anzutreffen.

Auch die Stammtischrunden trauern um einen beliebten, immer geselligen Kameraden. Eine besondere Leidenschaft waren bis zum Tod die Oldtimer und so war es selbstverständlich, dass er Gründungsmitglied des Vehikelclubs war. Sie trauern um ein sehr aktives Mitglied, der bei jedem Oldtimertreffen im Einsatz war.

Der Verstorbene kämpfte schon Jahre mit einer schweren Krankheit, jetzt endete sein Lebensweg im Kreise seiner Familie. fim

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