Ausschuss gibt Zustimmung

Stangl AG darf bauen: Stadt Waldkraiburg gibt grünes Licht für neues Bürogebäude

Die Stangl AG will im nächsten Jahr ein neues Bürogebäude auf ihrem Firmengelände in Niederndorf errichten.
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Die Stangl AG will im nächsten Jahr ein neues Bürogebäude auf ihrem Firmengelände in Niederndorf errichten.
  • Hans Grundner
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Die Stangl AG will ein neues Bürogebäude auf dem Firmengelände in Waldkraiburg-Niederndorf errichten. Der Stadtentwicklungsausschuss hat dafür in der jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben.

Waldkraiburg – Wie Vorstand Walter Scheitzeneder auf Anfrage mitteilt, will die Stangl AG im neuen Jahr mit der Baumaßnahme beginnen. Die Kosten für die neue Büroeinheit bewegen sich nach seinen Worten in einer Größenordnung von zwei Millionen Euro.

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Das Bauvorhaben befindet sich im Außenbereich und ist dort nach Paragraf 35 Baugesetzbuch zulässig. Die Bauverwaltung hatte bei einer Voranfrage des Unternehmens im Jahr 2019 die Position vertreten, in Niederndorf dürfe es zu keiner Verfestigung des Gewerbegebiets und einer Ansiedlung weiterer Unternehmen kommen und deshalb einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan ins Gespräch gebracht.

Fachbehörden haben keine Einwände

Davon ist sie abgerückt. Auf Vorschlag der Bauabteilung hat der Ausschuss den Bauantrag einstimmig genehmigt. Der Betrieb brauche eine Erweiterungsmöglichkeit, so Bauamtsleiter Carsten Schwunck. Von den Fachbehörden seien keine Widersprüche gegen das Vorhaben geäußert worden , auch von der Unteren Naturschutzbehörde nicht.

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Branchenführer bei Sonderanfertigungen aus Beton

Die Firma Stangl macht seit Anfang der 1960er-Jahre in Niederndorf in Beton. Das Unternehmen ist auf Sonderanfertigungen für den Garten- und Landschaftsbau spezialisiert und zählt nach eigenen Angaben zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum. Die Stangl AG beschäftigt fast 100 Mitarbeiter und hatte 2019 einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro.

Was mit dem bestehenden Bürogebäude auf dem fast sieben Hektar großen Firmengelände passiert, lässt Walter Scheitzeneder offen. Ein Abriss sei ebenso denkbar wie ein Umbau in Arbeiterwohnungen, die Entscheidung noch nicht gefallen. hg

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