Stadtmuseum möchte Krise verständlich machen

Das erste Objekt zum Corona-Alltag ist ein Eichhörnchen mit Mundschutz, gestiftet vom elfjährigen Malik Akgül. re

Waldkraiburg –. Wegen der Corona-Pandemie herrschte auch in Waldkraiburg ein Ausnahmezustand mit strengen Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Geschäften, ohne Kulturveranstaltungen oder Kirchenbesuche.

Und auch wenn sich jetzt manches lockert, wird das Thema die Bürger noch lange beschäftigen.

Das Stadtmuseum möchte diese besondere Situation auch für nachfolgende Generationen verständlich machen. Dazu gehören nicht nur Dokumente über staatliche Verordnungen zur Pandemie, sondern auch die Menschen mit ihren Erfahrungen, Sorgen und Lösungsstrategien.

Die Mitarbeiter des Museums möchten gerne wissen:

Wie erleben die Bürger die Corona-Pandemie? Wie haben sie die anfängliche Sorge vor dem Virus erlebt, die Einschränkungen und die neuen Alltagsmühen? Die Waldkraiburger sind aufgerufen, ihre Gedanken aufzuschreiben, Fotos zu schicken und Gegenstände zu sammeln, die den neuen Alltag ausmachen. So können künftige Generationen die Zeit der Corona-Pandemie verstehen.

Fotos und Texte über den alltäglichen Umgang mit dem Corona-Virus können per E-Mail an museum@kultur-waldkraiburg.de gesendet werden. Bürger können sich auch unter Telefon 0 86 38/95 93 08 melden, wenn sie passende Gegenstände für die Museumssammlung haben, und zwar Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr. Das Museum freut sich, wenn aktuell noch benötigte Dinge, wie zum Beispiel die selbst genähte Mundschutzmaske, erst nach der Krise abgegeben werden.

Die Stadtbücherei veröffentlicht parallel bereits Beiträge auf ihrer Homepage und die Stadt informiert auf Facebook sowie Instagram. Das Museum richtet schon eine Vitrine ein. Die Zusendung der Texte und Fotos schließt das Einverständnis zur Veröffentlichung ein.

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