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Zum Tod von Dr. Karsten Karstens

Der Stadtgeschichte verbunden

Dr. Karsten
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Dr. Karsten

Waldkraiburg/Aschau - Er hat sich der Geschichte der Stadt und besonders ihrer Glassammlung angenommen: Dr. Karsten Karstens, der in den 90er-Jahren den Fachbereich Museum im Kulturamt leitete, und auch nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben der Stadtgeschichte und dem Förderverein Stadtmuseum verbunden blieb. Am vergangenen Freitag ist er im Alter von 78 Jahren verstorben.

Der gebürtige Lübecker, der zunächst als Bauingenieur arbeitete, wechselte spät in den Kulturbereich. Nebenher hatte er Vorlesungen in Archäologie besucht, machte dann nach der Insolvenz seines Arbeitgebers das Hobby zum Beruf. 1987 erwarb er mit einer Dissertation in vorderasiatischer Archäologie den "Doktor der Philosophie". Er arbeitete bei Ausgrabungen im Irak, in Syrien, auch in Penzberg mit, wo ein Merowinger-Friedhof entdeckt wurde, und hielt Vorlesungen am Institut für Archälogie in München.

1993 fand er eine Anstellung im Haus der Kultur und übernahm zwei Jahre später die Leitung des Museums. Intensiv setzte er sich mit dem Bestand der Glassammlung auseinander, war federführend bei der Einrichtung der Glasausstellung an ihrem heutigen Ort und bei einer ersten Präsentation zur Stadtgeschichte. hg

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