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10 unterschiedliche Projekte

Waldkraiburg will kommendes Jahr 3,5 Millionen Euro in Straßen investieren

Der Goetheplatz soll endlich umgestaltet werden und ist im neuen Straßenbauprogramm berücksichtigt. Die Umgestaltung soll auch als Untersuchungsschwerpunkt für den Verkehrsentwicklungsplan aufgegriffen werden.
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Der Goetheplatz soll endlich umgestaltet werden und ist im neuen Straßenbauprogramm berücksichtigt. Die Umgestaltung soll auch als Untersuchungsschwerpunkt für den Verkehrsentwicklungsplan aufgegriffen werden.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Die Stadt Waldkraiburg will im nächsten Jahr rund 3,5 Millionen Euro in den Straßenbau investieren. Der Großteil entfällt auf das neue Wohnbaugebiet im Westen der Stadt. Ob tatsächlich auch alle Maßnahmen im nächsten Jahr durchgeführt werden, das ist nicht klar.

Waldkraiburg – Schließlich ist das städtische Straßenbauprogramm eine Absichtserklärung, welche Straßen, Gehwege oder Brücken am dringendsten realisiert werden sollen. Manche Maßnahmen werden aber auch von einem Jahr aufs andere geschoben so wie die Friedrich-Schmidt-Straße oder die Gerhard-Zeidler-Straße.

Baugebiet West ist größtes Projekt

„Die Mittel sind eingeplant, um schnell reagieren zu können“, erklärte Bauamtsleiter Carsten Schwunck im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss. Sollte die Maßnahme umgesetzt werden können, soll es eben nicht an den Haushaltsmitteln scheitern.

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Der größte Anteil entfällt im Straßenbauprogramm auf den Neu-, Umbau- und Ausbaumaßnahmen mit 2,165 Millionen Euro. Im gesamten Programm finden sich zum Beispiel folgende Projekte:

  • Baugebiet West: Mit rund 1,9 Millionen Euro sind die Erschließungskosten veranschlagt. Diese könnten aber noch geringer ausfallen, da das Baugebiet eine Bauherrengemeinschaft mit Privatpersonen ist. Weniger Kosten, aber auch weniger Erschließungskosten, die zurückerstattet werden.
  • Meisenweg/Finkenweg: Lange mussten die Anwohner im Föhrenwinkel darauf warten, heuer wurde die Sanierung endlich in Angriff genommen. Noch bis Jahresende soll alles soweit fertig werden, dass die Baustelle nicht über die Wintermonate aufrechterhalten werden muss. „Das ist eine der größten Maßnahmen in den vergangenen Jahren“, sagt Bauamtsleiter Carsten Schwunck.
  • Goetheplatz: Immer wieder auf Vorlage kam die Umgestaltung vom Goetheplatz, der laut Stadtratsbeschluss der Erneuerung und Umgestaltung des Grünen Wegs in diesem Bereich vorgezogen werden soll. Die Umgestaltung soll nun auch im Zuge des Verkehrsentwicklungsplans als Untersuchungsschwerpunkt aufgegriffen werden. Die Planung für rund 100.000 Euro ist für 2022, die Ausführung für 2023 angedacht. Für die Umgestaltung rechnet die Stadt insgesamt mit rund 950.000 Euro.
  • Stadtplatz/Oststraße: Eine Empfehlung aus dem ISEK. Denkbar ist hier eine Verkehrsberuhigung mit Pollern, eine Vergrößerung der Freischankflächen und Versenkung der Mülltonnen. Insgesamt sind hierfür 460.000 Euro eingeplant, davon 90.000 Euro im nächsten Jahr. Voraussichtlich gibt es eine Förderung in Höhe von rund 40 Prozent.
  • Neubau zentraler Omnibusbahnhof: Für die Umlegung der Bushaltestellen im Schulzentrum an der Dieselstraße sind für 2022 70.000 Euro eingeplant, im Folgejahr 400.000 Euro.
  • Verbindungswege über das Werksgleis: Hier sollen die Umlaufsperren erneuert werden, die Stadt Waldkraiburg kümmert sich um die Erneuerung der asphaltierten Wege. Die Aufträge sind bereits vergeben, mit 140.000 Euro kalkuliert die Stadt.
  • Siemensstraße: Der unbefestigte Radweg soll verschwinden. Stattdessen soll der Fußweg verbreitert und für Radfahrer freigegeben werden – vorbehaltlich der vorgesehenen Radwegnetzplanung. Kostenpunkt: 100.000 Euro.
  • Eichendorffstraße: Mit 150.000 Euro rechnet die Stadt für die erweiterte Straßeninstandsetzung.
  • Alte Hausinger Straße: „Diese Maßnahme ist wichtig, sonst bricht sie ganz weg“, sagte Schwunck. Hier soll die Fahrbahn der Gemeindeverbindungsstraße ab der Kreisstraße MÜ 19 bei Au und bis zur Splittersiedlung Hausing und des ausgebauten Feldwegs bis Hausing instandgesetzt werden. Kostenpunkt für 1,9 Kilometer: 290.000 Euro.
  • Reichenberger Straße: Ab der Gablonzer Straße bis zum Bahnübergang soll die Straße nach der Fertigstellung des Neubaus auf dem ehemaligen Haldenwanger -Gelände instandgesetzt werden. 140.000 Euro sind hierfür berücksichtigt.

290.000 Euro für Geh- und Radwege

Für das Haushaltsjahr 2022 nimmt die Stadt folgende Ausgaben an: 2,165 Millionen Euro für Neu-, Umbau und Ausbaumaßnahmen, 225.000 Euro für Stadtentwicklung (ISEK), 70 000 Euro für ÖPNV, 290.000 Euro für das Geh- und Radwegenetz, 50.000 Euro für die Verbesserung der Barrierefreiheit, 605.000 Euro für Straßeninstandsetzungen, 100.000 Euro für die Erneuerung von Gehwegen und 15.000 Euro für Brücken und Stützbauwerke. Insgesamt umfasst das Straßenbauprogramm 3,52 Millionen Euro und soll – soweit es die Finanzplanung möglich macht – im Haushaltsplan 2022 veranschlagt werden.

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Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich einstimmig dafür aus und der Stadtrat segnete es in der jüngsten Sitzung einstimmig ab.

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