Stadt übernimmt Erschließungskosten

Ein neues Tierheimsoll bald die alte Tierherberge ersetzen, die längst nicht mehr den Standards entspricht. Archiv

Waldkraiburg – Die Frauen der CSU-Fraktion stießen nach der Stadtratssitzung mit der Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Manuela Gyimes, schon auf den Neubau des Tierheims an.

Sie sind guter Dinge, dass das Projekt nun tatsächlich realisiert werden kann. Auch deshalb, weil der Stadtrat zuvor mit klarer Mehrheit zuvor beschlossen hatte, die Erschließungskosten, einschließlich Planung, für das Tierheim-Grundstück zwischen Pürten und Rausching zu übernehmen. Done Brunnhuber und Franz Belkot (beide UWG) stimmten dagegen.

Eine Deckelung der Summe, die zwischenzeitlich im Gespräch war, ist vom Tisch. Das war der CSU-Fraktion wichtig, wie deren Sprecher Anton Sterr auch in seiner Haushaltsrede wenig später betonte.

„Der Tierschutzverein darf nicht überfordert werden, damit die Realisierung eines neuen Tierheims rasch ermöglicht wird.“ Bis Juli muss der Bauantrag genehmigt sein, daran hängt nicht zuletzt ein Zuschuss des Freistaats in Höhe von 100 000 Euro.

Als „sehr erfolgreich und hilfreich“ bewertete Eva Köhr (CSU) ein Treffen mit den Fachbehörden im Landratsamt. Ihr Fazit: Die Behörden ziehen bei der Realisierung des Projekts mit.

Köhr kündigte zudem an, der Tierschutzverein plane eine Info-Veranstaltung für die Bürger, um Bedenken auszuräumen. Von einem „Herzenswunsch“ sprach auch Susanne Engelmann von der SPD-Fraktion in ihrer letzten Haushaltsrede nach 24 Jahren im Stadtrat. Ihr Appell: „Leute, bitte bauen wir endlich das Tierheim und zwar da, wo es hingehört und mit dem Geld, das benötigt wird.“ Mindestens zwei Drittel der Bevölkerung stehen nach ihren Worten hinter dem Vorhaben. hg

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