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FASSADENSANIERUNG GRASLITZER GRUNDSCHULE

Stadt profitiert von hoher Förderung

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Auf gut eine Millionen Euro schätzt der Planer die Kosten für die Sanierung der Fassade des Altbaus der Graslitzer- Grundschule. Aufgrund der hohen staatlichen Förderung kommt auf die Stadt voraussichtlich nur ein Eingenanteil von knapp 275000 Euro zu. Der Bauausschuss hat Entwurfsplanung und Kostenberechnung einstimmig befürwortet.

Waldkraiburg – „Dringend notwendig“ nannte Bürgermeister Robert Pötzsch die Maßnahme, nicht zuletzt wegen der Verletzungsgefahr, die durch die Fensterkanten auf die Schüler ausgeht. Durch die Fassadendämmung wird zudem Energie gespart und das Schulgebäude optisch aufgewertet.

Wie Architekt Herbert Friedl im Ausschuss erläuterte, werden die vorhandenen Fenster durch neue ersetzt. Die bestehende Betonfassade soll erhalten bleiben, eine Aluwellblechhülle wird vorgehängt. Die Platten können bedenkenlos montiert werden. Laut einer bauphysikalischen Prüfung sind schädliche Auswirkungen auf die Gebäudesubstanz ausgeschlossen. Auch von der Statik her gibt es keine Einwände gegen dieses Verfahren.

Im Bereich der Klassenzimmer und Fluchttüren werden Fenster und Türen aus Aluminium verwendet, die nördliche kleinteiligen Fenster der Nebenräume und Flure werden in Kunststoff ausgeführt.

Die horizontalen Aluwellen gefallen den Ausschussmitgliedern. Stadträtin Margit Roller befürchtet aber, dass sich zu viel Schmutz absetzt. Der Planer sieht da kein großes Problem. Er verwies auf die Fassade der Realschule. Instandhaltung und Reinigung seien leichter als bei anderen Fassaden (Putz, Holz).

Der Verzicht auf den Abbruch der Betonfassade, der ursprünglich einmal geplant war, bringt laut Friedl deutlich weniger Lärmbelästigung, die Kostenvorteile halten sich in Grenzen.

Ist Alu-Wellblech im Erdgeschoss stabil genug?, fragte Christoph Vetter an. Kinder könnten Dullen rein machen. Auch dafür sind laut Architekt Vorkehrungen getroffen. In einem sensiblen Bereich sind zementgebundene Platten vorgesehen. „Und mit einem Fußball passiert den Aluplatten nix.“

Auf 1,024 Millionen Euro schätzt der Planer die Gesamtkosten der Maßnahme. Die Fassadenhüllfläche ist mit gut 487 000 Euro veranschlagt. Dank des hohen Förderanteils von 450 000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) beträgt der städtische Eigenanteil nur gut 37 000 Euro. Der Bewilligungsbescheid der Regierung liegt bereits vor (wir berichteten).

Die Erneuerung der Fensterelemente kommt geschätzt auf 537 000 Euro. Wie Manfred Brenninger von der Stadtbau auf Anfrage Margit Rollers mitteilte, ist eine Förderung aus FAG-Mitteln bereits zugesagt. Nur der schriftliche Bescheid steht noch aus. Abzüglich einer Förderung von 300 000 Euro muss die Stadt also dafür 237 000 Euro aufbringen, insgesamt sind es also knapp 275 000 Euro.

Die Arbeiten sollen zwei Wochen vor den Sommerferien beginnen, die lärmintensiven Abbrucharbeiten bis zum Schulbeginn abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung der Sanierung ist bis Oktober/November zu rechnen, so Friedl.

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