Nachteile für künftiges Industriegebiet befürchtet

Stadt nicht mit geplanten Bannwald einverstanden

Waldkraiburg - Keine Einwände erhebt die Stadt Waldkraiburg gegen die geplante Erweiterung des Kiesabbaufläche der Firma Schuster auf dem Gemeindegebiet von Mettenheim. Nicht einverstanden ist die Stadt allerdings damit, dass zum Ausgleich eine Bannwaldfläche ausgewiesen werden soll, die auch Waldkraiburger Interessen betrifft. Wie Bürgermeister Siegfried Klika im Stadtrat mitteilte, grenzt die geplante Bannwaldfläche an jenes Areal im Norden des bestehenden Industriegebiets, das die Stadt als letzte Erweiterungsfläche für ihr Industrie- und Gewerbegebiet ansieht und entlang der Staatsstraße 2091 entwickeln möchte.

Weil sie Beeinträchtigungen für dieses Vorhaben befürchtet, hat die Stadt in einer Stellungnahme "heftige Einwendungen" gegen die Ausweisung des Bannwalds in der geplanten Form erhoben, so der Bürgermeister. Mögliche Beeinträchtigungen könnten zum Beispiel darin bestehen, dass bestimmte Abstandsflächen zum Bannwald einzuhalten wären. hg

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