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Sportzentrum wird generalsaniert

Das Sportheim, das Fußballern, Tennisspielern, Keglern und Trachtlern eine Heimat bietet, soll jetzt saniert werden. Auf rund 260000 Euro werden die Kosten geschätzt. Foto  hg
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Das Sportheim, das Fußballern, Tennisspielern, Keglern und Trachtlern eine Heimat bietet, soll jetzt saniert werden. Auf rund 260000 Euro werden die Kosten geschätzt. Foto hg

Das Sportzentrum hat bereits 35 Jahre auf dem Buckel. Jetzt soll es generalsaniert werden. Kostenschätzungen setzen rund 260000 Euro an. Jetzt sollen die Arbeiten beschränkt ausgeschrieben werden.

Aschau - Das Sportzentrum bietet den Fußballern, den Tennisspielern, den Keglern und den Trachtlern passende Räumlichkeiten. Doch es ist in die Jahre gekommen. Nach 35 Jahren ist jetzt eine Generalsanierung fällig. Bereits im September des vergangenen Jahres hat sich der Gemeinderat mit der Sanierung befasst. Dabei verständigte sich der Gemeinderat darauf, die Abwicklung ohne Architekten oder Planer durchzuführen. So müssen die sanitären Anlagen, die Heizung, die Be- und Entlüftung sowie die Elektroversorgung auf den neuesten Stand gebracht werden. Zudem ist umfangreiche Fliesenarbeit notwendig.

Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag informierte Bürgermeister Alois Salzeder, dass mittlerweile die Firmen Kaufmann, Schäftlmaier und Huber grobe Kostenschätzungen erstellt hätten. Daraus geht hervor, dass Kosten in Höhe von rund 260000 Euro auf die Gemeinde zukommen. Dazu kommen zudem die Planung und Erstellung eines Leistungsverzeichnisses sowie eine mögliche Überdachung des Außenbereiches über der Kegelbahn, Zimmererarbeiten oder den Wiederaufbau der Decke in der Kegelbahn. Natürlich müsse man auch Unvorhergesehenes einplanen.

Die Höhe der geschätzten Kosten veranlasste Siegfried Oswald zu der Forderung, dass doch ein Architekt beauftragt werden solle, der "die Sanierung sauber plant". Hans Baumgartner und Günter Manz verteidigten die geplante Sanierung, als "Investition für unsere Leute". Zudem bekräftigten sie, dass ein Architekt bei dieser Sanierung keine Hilfe wäre, da er nichts anderes machen würde wie die Verwaltung, nämlich Angebote von Firmen einzuholen.

Gertraud Reiser versuchte klar zu machen, dass es nicht darum gehe, die Summe der Sanierungskosten in Frage zu stellen, schließlich gehöre das Sportzentrum zu den gemeindlichen Liegenschaften, die eben auch erhalten werden müssten. Allerdings stellte sie die Frage, ob die Verwaltung dieses Projekt stemmen kann, da es vernünftig innerhalb eines vorgegebenen Zeitplanes ausgeführt werden soll.

Da die tatsächlichen Sanierungskosten nicht bekannt sind, beantragte Reiser, doch einen Planer zu beauftragen, konnte sich aber nicht durchsetzen (3:13 Stimmen). Mit einer Gegenstimme beauftragte der Gemeinderat anschließend die Gemeindeverwaltung, eine beschränkte Ausschreibung für die Sanierung des Sportzentrums vorzubereiten. Dabei erklärte Bürgermeister Salzeder, dass die Kostenschätzungen der drei Firmen die Grundlagen für die Ausschreibungen seien. Sollten diese Firmen nicht zum Zug kommen, werden ihnen die Kosten für die Kostenschätzung ersetzt.

Zudem zeigte Salzeder den weiteren Weg auf. Nach der beschränkten Ausschreibung soll der Gemeinderat in der Märzsitzung über die Vergabe entscheiden, so dass die Arbeiten Anfang April starten können. Die Verwaltung rechnet damit, dass die Sanierung nach drei Monaten abgeschlossen ist, so dass Ende Juli das Sportzentrum wieder einsatzbereit ist. hsc

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