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KUNST UND KOMMERZ

Ein Spektakel verändert sich

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Das Spektakel „Kunst und Kommerz“ – einst von der verstorbenen Stadträtin Gertraud Kesselgruber ins Leben gerufen – verändert sich. Die Künstler und Musiker haben Gesellschaft bekommen: von mehr Vereinen, Verbänden und Organisationen, die sich präsentieren. Kunst boten sie eher nicht, dafür Spiel, Spaß und Informationen.

Waldkraiburg – Heuer war „Kunst und Kommerz“ anders. Wegen eines Krankheitsfalles musste die Organisation sehr kurzfristig in andere Hände gelegt werden. Alexandra Lausmann vom Haus der Kultur übernahm die Aufgabe und meisterte sie gemeinsam mit ihrem Team souverän. Schwierig wurde es, wenn in den Unterlagen „wie im Vorjahr“ notiert war, keiner aber diese Absprachen kannte.

Leider machten einige Geschäfte und Gastronomen nicht mit, so dass das Kultur-Spektakel in der Berliner Straße an der Kreuzung zur Teplitzer Straße endete. Manche gewohnte Plätze und Straßenecken für Auftritte blieben leer.

Dafür sorgte der Kreisjugendring für einen vollen Sartrouville-Platz. Beim Verbändefest zum 70-jährigen Bestehen ging es rund. Hier wuselte es, war richtig was geboten. Jugendliche um Anna Wenzel malten und sprayten und luden die Umstehenden zum Mitmachen ein. Kinder konnten sich schminken oder mit Henna verzieren lassen, es gab eine Hüpfburg, ein Bungee-Trampolin und viele andere Möglichkeiten, sich auszutoben. DJs sorgten mit Hip-Hop und Black Music für Stimmung, Streetballer warfen Körbe und die großen bepflanzten Sitzinseln luden zum Chillen ein. Hier am Platz führte eindeutig die Jugend Regie. Internationale Gerichte gab es an vielen Ständen.

Die Tanzdarbietungen verschiedener Garden, Tanzschulen und etwa einer Kangoo-Jump-Gruppe verbreiteten gute Laune – waren allerdings – genau wie die musikalischen Acts – weniger als sonst. Der Kunstverein, die Theatergruppe Stadttheater sowie etwa der Balance-Künstler Jimmy Lipstick und das Integrative Theater „Moment mal, bitte!“ waren für die Menschen, die mehr Kunst als Kommerz und Infos wollten, Balsam für die Seele und das Auge. Wenn Vereine und Organisationen den Tag ergänzen, ist das prima. Wenn es von allem anderen tendenziell weniger gibt, ist das schade – allein wegen des Mottos. Lausmann kündigte einen Imagefilm für die Bewerbung im nächsten Jahr auf Facebook und Co. sowie im Kino an – dazu flog eine Drohne herum und fing die bunten Szenen ein. kla

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