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Ideen für nächstes Jahr gibt es schon

So war das Waldkraiburger Volksfest

Zum Volksfestausklang wurde es am Wochenende noch einmal voll auf dem Waldkraiburger Festplatz. Nach Ende der elf Tage fällt bei allen Beteiligten die Bilanz positiv aus.
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Zum Volksfestausklang wurde es am Wochenende noch einmal voll auf dem Waldkraiburger Festplatz. Nach Ende der elf Tage fällt bei allen Beteiligten die Bilanz positiv aus.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Elf Tage Waldkraiburger Volksfest sind zu Ende gegangen. Mit neuem Festwirt, abwechslungsreichem Programm und vielen Fahrgeschäften war jeden Tag etwas geboten. Zum Ausklang ziehen Festwirt, Schausteller, die Stadt und die Polizei die Bilanz.

Waldkraiburg – Am Wochenende war es noch einmal voll am Festplatz. Wie schon beim Auftakt. Denn über zu kaltes oder regnerisches Wetter konnte man sich während des Waldkraiburger Volksfestes wirklich nicht beklagen.

Bewusst auf Neues gesetzt

Ob im Festzelt oder bei den Fahrgeschäften und Buden: Die Besucher nahmen das Angebot gerne an. „Es war eine super Stimmung“, sagt Bürgermeister Robert Pötzsch am elften und letzten Wiesntag.

Den Leuten sei anzumerken gewesen, wie sehr sie sich darauf gefreut hätten, endlich wieder feiern zu dürfen. Dazu gab es auch genügend Gelegenheit auf dem Volksfest, mit einem umfangreichen Programm hatte man bereits im Vorfeld geworben. Als Höhepunkt nicht zu toppen war wohl der Auftritt von DJ Ötzi. Volles Haus beim Auftritt des Pop- und Schlagersängers, der rund eine Stunde im Festzelt auf der Bühne stand. An den übrigen Tagen sorgten wechselnde Bands für die musikalische Unterhaltung. Viele lobende Worte gab es von Besuchern im Festzelt zu hören.

Damit fällt auch die Bilanz von Festwirt-Paar Peter und Petra Schöniger positiv aus. „Das Volksfest wurde sehr gut besucht. Das liegt nicht allein an der langen Corona-Pause, die Besucher haben sich auf etwas Neues eingelassen“, bedankt sich Festwirt Peter Schöniger bei den Besuchern. Beim Programm habe man bewusst auf Neues gesetzt, bei der Speisekarte habe man darauf geachtet, jeden Geschmack zu treffen. Zusätzlich habe man bei den Zulieferern auf Regionalität geachtet. „Wenn es beim Service mal fünf Minuten länger gedauert hat, dann bitte Verständnis haben. Viel Personal hat während der Corona-Pandemie die Gastronomie verlassen. Dennoch hatten wir alles gut im Griff.“

Etwas enttäuscht war er vom „Tag der Jugend“, an dem „relativ wenig losgewesen“ ist. „Vielleicht liegt‘s auch daran, dass die Tage zuvor ein hochwertiges Programm geboten war.“ Mit dem Auftritt von DJ Ötzi war jedenfalls der Platz voll, das Festzelt habe getobt. Aufbauend aus den Erfahrungen aus diesem Jahr wolle man die Ideen für das nächste Volksfest zusammentragen.

Positive Stimmen gibt es auch außerhalb des Festzeltes. „Meine Schausteller-Kollegen sind alle sehr zufrieden“, sagt Schausteller-Sprecher Max Fahrenschon. Mit seinem Schießwagen und Kinderkarussell habe er sogar höhere Umsätze als 2019 gemacht. Bürgermeister Pötzsch lobte auch das Angebot, das die Schausteller wieder auf die Beine gestellt haben. Die Besucher wüssten das zu schätzen. „Es war jeden Tag was los. Wir hatten Glück mit dem Wetter, weil es meist nicht ganz so heiß war. Es war immer eine angenehme Stimmung“, sagt Fahrenschon.

Elf Tage lang feierten die Besucher friedlich miteinander. Doch das eine oder andere Mal mussten Sicherheitskräfte oder Polizei eingreifen, gerade weil sich die Besucher durch den erhöhten Alkoholpegel nicht immer im Griff hatten. „So etwas passiert immer wieder mal“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch. Aufgrund der Corona-Pause hatte sich die Stadt dazu entschieden, die Sicherheit auf dem Platz zu erhöhen. „Die Sicherheitskräfte waren vorbereitet.“ Dementsprechend fällt die Bilanz bei der Polizei aus.

Vier Platzverweise ausgesprochen

„Nahezu friedliche, aber allemal sichere und angenehme Veranstaltung“, fasst es stellvertretender Polizeichef Dietmar Meißner zusammen. Alle beteiligten Sicherheits-Organisationen hätten mit dem Sicherheitskonzept dazu beigetragen. Während der elf Tage habe die Polizei 17 strafrechtlich relevante Sachverhalte aufgenommen, hiervon fanden neun auf dem Festplatz zu späterer Stunde statt. Lediglich ein angetrunkener und aggressiver junger Mann musste in Gewahrsam genommen werden. Außerdem erhielten vier Störer und Randalierer Platzverbot.

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