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Nach Corona-Pause

So war das erste Waldkraiburger Stadtparkfest seit vier Jahren

Auch für die Kinder war einiges geboten: Die beiden Schwestern Annika (links) und Sonja toben sich hier auf einer Luftschlange aus.
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Auch für die Kinder war einiges geboten: Die beiden Schwestern Annika (links) und Sonja toben sich hier auf einer Luftschlange aus.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Das Stadtparkfest ist zurück. Zum vorerst letzten Mal konnte das beliebte Fest vor vier Jahren stattfinden. In der Folge hatten Wetterkapriolen und die beiden Jahre der Corona-Pandemie eine Austragung verhindert.

Waldkraiburg – „Macher“ Karl-Heinz Spiegl strahlte ob des idealen Wetters am letzten Julisonntag – der traditionelle Termin für das Stadtparkfest: Es war trocken, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Bereits zum Frühschoppen ab 10.30 Uhr kamen die ersten Waldkraiburger in den Stadtpark. Dort findet das Fest seit mehr als 20 Jahren statt, das die Egerländer begründet hatten, nachdem die Kaufleute das Fest nicht mehr in der Fußgängerzone aufzogen.

Hatten die Organisation gemeinsam gestemmt: (von links) Fritz Stamp, Walter Connert, Karl-Heinz Spiegl und Karl Salinger.

Vier Vereine packen mit an

Ab 11 Uhr spielte die Egerländer Blaskapelle unter der Leitung von Anton Lenhart und erfreute die Gäste mit böhmischer Blasmusik, unter anderem mit der „Fuchsgrabenpolka“ und der „Komotauer Polka“. Dass diese musikalische Formation sehr nah am Publikum ist, bewies der Mann an der Tuba Peter Deml, der Renate Scheingraber aus Ampfing dazu aufforderte, den „Bozener Bergsteigermarsch“ zu dirigieren, was diese prompt tat. Ihr Kommentar dazu: „Die spielen eh, was sie wollen.“

Wie üblich hatte sich Karl-Heinz Spiegl bereits im Frühjahr mit den Verantwortlichen der beteiligten Vereine zusammengesetzt und die Organisation des Festes abgesteckt. Auch bei der Neuauflage waren die Egerländer Gmoi, die Siebenbürger Sachsen und der Förderkreis Handball vom VfL Waldkraiburg dabei, vertreten durch Karl-Heinz Spiegl, Walter Connert und Fritz Stamp. Da der bisher mitmachende Deutsche Böhmerwaldbund wegen mangelnder Hilfskräfte absagen musste, war die Faschingsgesellschaft Waldburgia mit Karl Salinger an der Spitze in die Bresche gesprungen.

Zuletzt wurde das Stadtparkfest durch Wetter und Corona ausgebremst - doch diesmal konnte es endlich stattfinden.

Lange Tradition geht endlich weiter

Was beim Stadtparkfest auf keinen Fall fehlen darf: Die beliebten Mici bei den Siebenbürgen Sachsen, die rumänische Variante von Hackfleischrollen, größer als die kroatischen Cevapcici und „natürlich viel besser“, wie man am Siebenbürger Stand erfahren konnte. Auch die Kinder wurden nicht vergessen und konnten auf einer riesigen Luftschlange herumturnen.

Das beliebte Stadtparkfest gibt es bereits seit über 30 Jahren. Ursprünglich hatte die Organisation Walter Spiegl, der Vater von Karl-Heinz Spiegl, innegehabt. „Gott sei dank wieder Stadtparkfest!“ – das werden sich viele Waldkraiburger gedacht haben.

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