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Aktion im Fitnessstudio

Schwitzen für Angelman-Kind Luisa: Waldkraiburger unterstützen Selbsthilfeverein

Sie freuten sich über die erfolgreiche Aktion im Fitnessstudio: Luisa Marschner, die am Angelman-Syndrom leidet, und  Manuela Schlesag, die Organisatorin der Benefiz-Aktion.
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Sie freuten sich über die erfolgreiche Aktion im Fitnessstudio: Luisa Marschner, die am Angelman-Syndrom leidet, und Manuela Schlesag, die Organisatorin der Benefiz-Aktion.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Ihr Schicksal berührte nicht nur die Sportler im Waldkraiburger Fitnessstudio „Trainingsplatzl“. Kaum jemand in der Bevölkerung hatte sich bisher etwas unter dem Angelman-Syndrom (AS) vorstellen können, unter dem die kleine Luisa Marschner aus Waldkraiburg leidet.

Waldkraiburg – Kaum jemand kennt das Angelman-Syndrom. Dabei ist eines von 15.000 Neugeborenen betroffen, also eine beachtliche Zahl von Kindern, denen nur ein winziges Protein im Gehirn fehlt. Da Forscher inzwischen einen Weg gefunden haben, das schlafende Gen zu wecken, hat man den überregionalen Selbsthilfeverein „Wachgeküsst“ gegründet.

Selbsthilfeverein sammelt Geld für Forschungsprojekt

Einen AS-Verein gibt es seit 2013 in der Schweiz, der sich nun darüber freut, dass 2020 auf internationaler Ebene eine klinische Studie mit einer Gen-aktivierenden Therapie von drei Pharmakonzernen gestartet wurde. „Wachgeküsst“ möchte in einem Fachzentrum in München das erfolgversprechende Forschungsprojekt mit Spendengeldern weiter vorantreiben. Prominentes Vorbild 2021 ist der Extremsportler Chris Gale, der in diesen Tagen mit seiner Aktion „Angel swim“ den Ärmelkanal durchschwimmen will, um Gelder für das Forschungsprojekt zu sammeln.

Benefizaktion im „Trainingsplatzl“

Nicht ganz so groß angelegt, aber mindestens genau so wirkungsvoll ist die Benefizveranstaltung, die Alexandra Schlesag in ihrem „Trainingsplatzl“ initiierte. Zusammen mit ihrem Team reifte der Entschluss, an zwei Samstagen das sportliche Angebot des Fitnessstudios kostenlos gegen freiwillige Spenden nutzen zu können. Einen ganzen Samstag bot das Studio Tabata-light, Faszientraining, Step-Aerobic oder ein Zirkeltraining an. Motivierte Teilnehmer konnten an einem weiteren Tag auf Cycling-Rädern Stunde um Stunde in die Pedale treten. Unter ihnen war auch Bürgermeister Robert Pötzsch, der am Schlager-Radeln für einen guten Zweck sichtlich Spaß hatte.

Luisa und ihre Mama freuten sich über tolle Aktion

Mama Sandra Marschner nahm zusammen mit ihrer Tochter den stattlichen Betrag von 2222 Euro in Empfang, der an den Selbsthilfeverein weitergeleitet wird, und Luisa probierte auch gleich den Tretroller aus, den sie vom „Trainingplatzl“ geschenkt bekam. fis

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