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Sakralmusik zu Ostern

Kraiburg – Chor und Orchester von St. Bartholomäus haben sich für den Pfarrverbandsgottesdienst am Ostermontag um 9 Uhr viel vorgenommen.

Mit der „Missa brevis in B“ von W. A. Mozart steht eine Messe auf dem Programm, die kompositorisch auf hohem Niveau steht und zum Teil vollkommen neue, expressive Ausdrucksformen enthält, so beispielsweise am Beginn des Gloria oder des Agnus Dei. Das andere Merkmal der sogenannten Loreto-Messe ist die heiter-beschwingte Grundstimmung, die gleich im Kyrie in einem steten Wechsel von Soli und Tutti vorgestellt wird. Das Gloria ist ein rascher Satz im Dreivierteltakt, mit einem sehr eindringlichen Beginn. Für die ausdrucksstarke Chromatik mit fallenden Halbtönen in Sopran und Bass braucht man schon ein gutes Ohr. Die Domine-Anrufungen bleiben den Solisten vorbehalten. Das Sanctus beginnt mit einem wundervoll ruhigen Fugato, eingeleitet vom Bass. Den Abschluss bildet ein rasches Hosanna mit fließenden Achtelbewegungen in allen Stimmen. Im Benedictus fasziniert ein langes, einschmeichelndes Solo im Sopran, in dem immer wieder Zwiesprache mit der ersten Geige gehalten wird. Der Beginn des Agnus Dei ist von tiefem Ernst getragen, mit einer geradezu dramatischen Melodik, einem Aufschrei ähnelnd, der mitten im ersten Takt nach einem Piano der Streicher mit Wucht hereinbricht. Erst mit dem Dona nobis scheint wieder die heitere Grundstimmung auf, in raschen, fließenden Vierteln und häufig kontrastierenden Soli und Tutti. Die Messe gilt als ein Stück christlicher Glaubensfreude – und das gilt auch und gerade für das weitum bekannte Haec Dies von Caspar Ett in der Bearbeitung von J. Dantonello. Das Alleluja ist einfach reine Osterfreude. Mehr österlicher Jubel ist kaum denkbar, so Eduard Kästner. re

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