BRK-Wasserwacht

Rettungstauchergruppe ist das Aushängeschild der Waldkraiburger Ortsgruppe und hat gewählt

18 bis 20 Einsätze pro Jahr stehen an. Darauf bereiten sich die Mitglieder der Wasserwacht, hier Raphael Lindner, Raphael Rumpf und Valentin Clemente (von links) sowie Maximilian Lindner (von hinten), intensiv vor. Wasserwacht
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18 bis 20 Einsätze pro Jahr stehen an. Darauf bereiten sich die Mitglieder der Wasserwacht, hier Raphael Lindner, Raphael Rumpf und Valentin Clemente (von links) sowie Maximilian Lindner (von hinten), intensiv vor. Wasserwacht
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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Die BRK-Wasserwacht Waldkraiburg hat Raphael Rumpf für weitere vier Jahre im Amt des Ortsgruppenleiters bestätigt. Mit seinem neuen Führungsteam hat sich Rumpf viel vorgenommen, nicht nur für das Aushängeschild der Wasserwacht, die Rettungstauchergruppe.

Waldkraiburg – Es läuft bei der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der BRK-Wasserwacht in Waldkraiburg. „Das System funktioniert“, sagt Raphael Rumpf. Das Engagement der Mitglieder sei groß, bei der Ausstattung habe man zuletzt ordentlich aufgerüstet. Der Ortsgruppenleiter, den die Mitglieder kürzlich in seinem Amt bestätigt haben, will gemeinsam mit seinem Vorstand und der aktiven Mannschaft auf dieser positiven Entwicklung in den nächsten vier Jahren aufbauen.

Spezielles Einsatzfahrzeug

Stolz ist Rumpf insbesondere darauf, dass es gelungen ist, eine Rettungstauchergruppe zu etablieren und ein spezielles Rettungstauchereinsatzfahrzeug in Dienst zu nehmen. Dazu hat die Wasserwacht einen Rettungswagen gekauft und umgebaut. Im Notfall steigen die Taucher ein, legen schon während der Fahrt die Ausrüstung an und gehen am Einsatzort sofort ins Wasser.

Vier Rettungstaucher kann die Ortsgruppe derzeit aufbieten. „Wir tauchen unter Eis, bei Nacht, in Strömungen.“ Rumpf, der seit neun Jahren Mitglied der SEG und seit sechs Jahren selbst Rettungstaucher ist, will diese Zahl bis zum Ende der

Die neue Führung der BRK-Wasserwacht in Waldkraiburg (von links): Valentin Clemente, Robert Münzlochner, Christian Goertz und Ortsgruppenleiter Raphael Rumpf.

Amtszeit auf zehn erhöhen. Ein ambitioniertes Ziel. Die Ausbildung ist aufwendig, dauert ca. ein Jahr.

18 bis 20 Einsätze im Jahr

26 aktive Mitglieder zählt die Schnelleinsatzgruppe derzeit. Zu rund 18 bis 20 Einsätzen muss sie im Durchschnitt jedes Jahr ausrücken. Um die Einsatzbereitschaft weiter zu sichern, will der Ortsgruppenleiter neue Mitglieder gewinnen und ausbilden.

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Ein Anliegen sei es ihm auch, die bestehende Jugendgruppe auf- und auszubauen. Für die Bevölkerung wolle die Ortsgruppe wieder mehr Rettungsschwimmerkurse anbieten. Wegen Corona war dies zuletzt nicht machbar. „Ich hoffe, dass wir das heuer wieder angehen können.“

Das Ergebnis der Neuwahlen

Unterstützt wird der alte und neue Ortsgruppenleiter von seinem Stellvertreter Robert Münzlochner, der die Nachfolge von Stefanie Eberl antritt, dem neuen technischen Leiter Christian Goertz (für Michael Maierhofer) und dessen Stellvertreter Valentin Clemente. Dieses Amt wurde erstmals besetzt.

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