Regierungsbildung ziemlich schwierig

Fast wie bei der richtigen Bundestagswahl: Die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Gymnasium Waldkraiburg taten bei der Juniorwahl ihre Meinung kund. Foto re
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Fast wie bei der richtigen Bundestagswahl: Die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Gymnasium Waldkraiburg taten bei der Juniorwahl ihre Meinung kund. Foto re

Waldkraiburg - Gestern war Bundestagswahl. Bereits am vergangenen Dienstag und Freitag gaben 115 Schülerinnen und Schüler der Q11 am Gymnasium Waldkraiburg ihre Stimme in einer simulierten Bundestagswahl - der Juniorwahl - ab. Dabei handelt es sich um ein Projekt unter Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten, auf das die Schüler in ihrem Sozialkundeunterricht vorbereitet worden waren.

Nachdem die jungen Leute eine offizielle Wahlbenachrichtigung erhalten hatten, mussten sie sich mit ihrem Ausweis im Wahllokal einfinden, wo ihnen der Wahlzettel ausgehändigt wurde, der mit denen der Bundestagswahl identisch war. Selbstverständlich gab es auch Wahlkabinen und eine Urne für die Ergebnisse. Organisation und Auswertung der Wahl übernahm ein Projektseminar an der Schule.

Die Auszählung ergab eine sehr deutliche Mehrheit für Stephan Mayer bei den Erststimmen. 56 Prozent machten ihr Kreuzchen beim CSU-Bewerber. Die Nächstplatzierten waren Sofie Voit (Grüne) mit 12 Prozent und Frank Zimmermann (Piraten) mit 11 Prozent.

Auch bei den Zweitstimmen schnitt die CSU mit 28,7 Prozent am besten ab. Die SPD erhielt 15,6 Prozent, die Piraten 14,8 Prozent und die Grünen 11,3 Prozent. Den Sprung über die 5 Prozent-Hürde schafften auch noch die Bayernpartei (5,2), die FDP (5,2) und die ÖDP (5,2). Eine Regierungsbildung würde sich angesichts dieses Ausgangs wohl als ziemlich schwierig erweisen.

Die Schüler begrüßten, dass sie die Möglichkeit hatten, ihre Meinung kund zu tun, und auf diese Weise schon einmal in eine echte Wahl hineinschnuppern konnten, bevor sie beim nächsten Mal ganz offiziell als Erstwähler teilnehmen können. re

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