Partnerschaftsgottesdienst schafft enge Verbindung zu Tansania

Waldkraiburg/Kongwa –Die gleichen Lieder und Gebete, die gleiche Predigt – hier in Waldkraiburg und dort „unten“ in Kongwa, Tansania.

Das veranschaulicht die enge Verbindung der beiden evangelischen Kirchengemeinden gerade in Corona-Zeiten mit den Abstandsgeboten. Ihr Partnerschafts-Gottesdienst findet seit 28 Jahren statt. Abwechselnd wird er in Tansania und in Deutschland vorbereitet.

In Kongwa wurde zusätzlich „Danke“ gesagt, weil es im Ort sowie im ganzen Dekanat Mpwapwa aktuell keinen Corona-Fall mehr gibt.

Wie lebendig und fruchtbar die Partnerschaft ist, wird in den Bildern aus Kongwa deutlich: Ein kleiner Wald ist in den letzten Jahren rund um den Kirchenneubau entstanden, und es gibt viele neue Schulmöbel, die die Waldkraiburger Gymnasiasten aus dem Erlös ihres Weihnachtsbasars spendeten. Die kleine Princess John, die behindert zur Welt kam, wurde durch medizinische Hilfe davor bewahrt, ein Leben kriechend auf dem Boden führen zu müssen. Da kamen die Spenden des Vereins EWIM (Eine-Welt-Initiative im Landkreis Mühldorf) und des Teams des Eine-Welt-Ladens gerade recht: ein Scheck über 4000 Euro für die Partnerschaftsprojekte – erwirtschaftet aus dem ehrenamtlichen Verkauf im Eine-Welt-Laden.

Dieser ist wieder mittwochs, 10 bis 12 Uhr, und donnerstags, 15 bis 17 Uhr, geöffnet sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt zu finden.

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