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ORTSUMFAHRUNG PÜRTEN

Nicht locker lassen

Auch wenn die Ortsumgehung vermutlich noch in weiter Ferne liegt, so wollen die Pürtner doch nicht locker lassen und weiter Druck machen.

Waldkraiburg-Pürten – Stadtrat Done Brunnhuber hatte zu einer Versammlung in den Pfarrhof eingeladen, zu der allerdings gerade mal ein Dutzend Interessierte erschien. „Wir dürfen nicht aufgeben – denn auch beim Pfarrhof war es oft aussichtslos und jetzt können wir doch die renovierten schönen Räume nutzen“, stellte er heraus. Weiter berichtete er, dass nach der letzten Informations-Versammlung mit dem Hauptthema „Ausbau der Staatsstraße 2091/Umbau der Pürtner Kreuzung“ und der Ortsumfahrung ein Schreiben an die Regierung verfasst wurde. Form- und fristgerecht sei es rausgegangen. „Bis jetzt haben wir noch keine Antwort bekommen“, bedauerte der Stadtrat. Auch der UWG-Ortsvorsitzende Hans Vetter meldete sich zu Wort, kritisierte, dass Ministerpräsident Söder trotz eines Schreibens des UWG-Fraktionsvorsitzenden und E-Mails von Bürgern bei seinem Besuch in Waldkraiburg nichts von dem Thema wusste. Brunnhuber habe vor etwa vier Jahren ein Schreiben wegen der Ortsumfahrung an Umweltminister Marcel Huber geschrieben – bis jetzt warte er auf eine Antwort.

„Unser Ziel ist es, in der Sache wieder die ‚Dringlichkeitsstufe 1‘ zu erreichen, um vorwärts zu kommen“, so Brunnhuber. 18 Personen wollen in einem Arbeitskreis mitarbeiten. Auch die Landjugend werde sich einsetzen. Schon an der nächsten Aktion werden die jungen Bürger mitwirken. „Wir fordern die Pürtner Ortsumfahrung!“, soll bald auf Transparenten an den Ortseingängen stehen. „Schnelles Internet ist auch wichtig und wird unterstützt – aber bei diesem Verkehrsaufkommen durch Pürten geht es vor allem um Sicherheit und gesundheitliche Aspekte“, so Brunnhuber. Auf die Publikumsfrage „Ob die Stadt hier schon genügend Druck mache?“ sagte er, dass der Bürgermeister sehr wohl hinter der Sache stehe und viele Gespräche geführt habe.

Ob die favorisierte Trasse der Ortsumgehung nun vor der Kläranlage – also am Kanal – oder hinter dieser verlaufen könnte, soll mit Vertretern der Stadt bei einem Ortstermin besprochen werden. Hinter der Kläranlage müssen auch Lärmschutzmaßnahmen berücksichtigt werden – etwa mit einer Einhausung, wobei auch die Straße geschützt würde, bei Geröll vom Hang herunter, etwa durch Starkregen. Brunnhuber: „Wir wollen die Ortsumgehung vorantreiben und werden ein Schreiben an den Ministerpräsidenten verfassen. Vielleicht schaffen wir es, dass er sich persönlich ein Bild von unserem verkehrsgeplagten Dorf macht.“ bac

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