Neues Programm: Streetfood und Musik sollen verkaufsoffenen Josefi-Sonntag in Waldkraiburg beleben

„So was ist stark im Kommen“, sagt Jörg Diemb, der Mitte März ein Streetfood- und Musikfestival am Sartrouville-Platz in Waldkraiburg organisiert. Grundner

Neue Wege gehen Stadt, Marktgilde und Einzelhandel beim Josefi-Sonntag. Ein Streetfood- und Musik-Festival soll am ganzen Wochenende die Innenstadt von Waldkraiburg beleben.

Waldkraiburg – Bei dem Markt am verkaufsoffenen Josefi-Sonntag auf dem Sartrouville-Platz in Waldkraiburg war zuletzt meist tote Hose. Der Veranstalter verspricht: „Das schlägt ein wie eine Bombe“.

Bei schlechtem Wetter verloren sich zur großen Enttäuschung der Besucher nur noch einige wenige Fieranten auf dem riesigen Areal zwischen Rathaus und Christkönigskirche. Das soll nun anders werden. Die Deutsche Marktgilde, die die Wochenmärkte im Auftrag der Stadt betreibt, setzt auf Belebung und auf Jörg Diemb. Der Gastronom und Eventveranstalter aus Penzberg wird Mitte März erstmals ein Streetfood- und Musikfestival auf dem Platz organisieren.

Herr Diemb, was haben Sie auf dem Sartrouville-Platz vor?

Jörg Diemb: Wir planen dort ein großes Streetfood- und Musikfestival. So was ist zur Zeit stark im Kommen. Ungefähr 20 Foodtrucks werden auf dem Platz Speisen und Getränke anbieten, Burger, Langos, Brotzeiten, Süßigkeiten, alles, was man aus dem Wagen verkauft. Dazwischen gibt‘s jede Menge Sitzgelegenheiten, schön geschmückte Biertischgarnituren.

Wann steigt dieses Festival?

Diemb: An zwei Tagen. Am Samstag, 14. März, und am Sonntag, 15. März, jeweils ab 11 Uhr. Am Samstag geht es bis 23 Uhr, am Sonntag ist um 19 Uhr Schluss.

Welches Unterhaltungsprogramm bieten Sie?

Diemb: Wir bauen eine große Bühne auf dem Sartrouville-Platz auf, es gibt ein vielseitiges Musikprogramm. Hauptact ist der Auftritt der Band „The Sonpas“ (Söhne und Väter), die am Samstagabend spielt. Auch regionale Musiker und Künstler werden auftreten. Ich könnte mir Tanzvorführungen vorstellen oder eine Modenschau, zum Beispiel mit Trachten. Wir wollen auch einige Fieranten vom Wochenmarkt dazu nehmen, die nicht aus dem gastronomischen Bereich kommen, zum Beispiel einen Blumenhändler.

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Was planen Sie für die kleinen Besucher?

Diemb: Wo Kinder sind, sind auch die Eltern. Deshalb ist ein Kinderprogramm ein Muss. Auf der Seite zur Christkönigskirche bauen wir einen Kinderpark auf, mit Karussell, Kindereisenbahn, Kasperltheater und Kinderschminken. Übrigens: Der Eintritt ist frei, für die Kinder genauso wie für die Erwachsenen.

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Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit ähnlichen Veranstaltungen gesammelt?

Diemb: Wir haben das im Vorjahr schon in Moosburg und in Poing gemacht. Das ist dort super angekommen. Deshalb bauen wir das jetzt aus. Glauben Sie mir: Wenn das Wetter halbwegs passt, schlägt das ein wie eine Bombe.

Wo fahren die Foodtrucks sonst noch auf?

Diemb: Neben Waldkraiburg sind wir 2020 unter anderem noch in Markt Schwaben, in Neufahrn bei Freising und in Poing. Interview: Hans Grundner

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