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Christkindlmarkt vom 1. bis 4. Dezember

Neues Christkind für Waldkraiburg: So will Vanessa Gräf Kinderaugen zum Leuchten bringen

Vanessa Gräf sitzt am Tisch und sie ist das neue Christkind für Waldkraiburg.
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Vanessa Gräf ist heuer das neue Waldkraiburger Christkind.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Das Kostüm noch nicht ganz fertig, an der Rede wird noch gefeilt: Vanessa Gräf nimmt ihre besondere Aufgabe sehr ernst. Sie ist Waldkraiburgs neues Christkind.

Waldkraiburg/Aschau - Psst! Jetzt wird ein Geheimnis verkündet: Das liebe Christkind wohnt gar nicht im Himmel, sondern mitten in Aschau. Von dort aus „fliegt“ es am 1. Dezember zum Christkindlmarkt nach Waldkraiburg, um vier Tage lang kleinen und großen Leuten eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten.

Im Christkindlgewand steckt heuer die 19-jährige Vanessa Gräf, die strahlend erzählt, immer schon davon geträumt zu haben, irgendwann und irgendwo das Christkindl darstellen zu dürfen. „Für mich geht tatsächlich ein Kindheitstraum in Erfüllung“ sagt die junge Frau und greift dabei in ihre blonden Locken. „Du schaust ja aus wie das Christkindl“, diesen Satz hörte Vanessa als kleines Mädchen immer und immer wieder.

Magie und Zauber der Weihnachtszeit

„Von der Magie des Christkinds und dem Zauber der Weihnachtszeit lasse ich mich gerne verführen“, gibt Vanessa Gräf lächelnd zu. Ihr bisheriges Leben verbrachte sie in Waldkraiburg. Erst in diesem Jahr ist die 19-Jährige nach Aschau gezogen. Als sie erfuhr, dass Waldkraiburg nach zwangsbedingten Corona-Pausen nun wieder ein Christkindl sucht, war für Vanessa sofort klar: „Da bewerbe ich mich.“

Mit Kindern kann die gelernte Buchhalterin sowieso gut umgehen. Dies beweist sie seit langem als Turntrainerin für die Jüngsten beim VfL Waldkraiburg . Nun, da es ernst wird mit dem Christkindltraum, hat Vanessa alle Hände voll zu tun. Kostüm, Schuhe und Krone müssen angeschafft werden. „Hierbei unterstützte mich tatkräftig meine große Schwester Viviane. Gemeinsam tüftelten wir an meinem Styling. Meine Tante nähte mir noch einen Überrock“, erzählt Vanessa.

Der Traum dauert einen Tag länger

Momentan arbeitet sie gerade an ihrer Rede zur Eröffnung des Christkindlmarktes. „Es sollte kein Versprecher drin sein“, betont die 19-Jährige, daher liest sie sich die Rede daheim selber laut vor. Die junge Dame plaudert noch weiter ein bisschen aus dem Nähkästchen: „Am 6. Dezember verteilt der Nikolaus in der Firma, in der ich beschäftigt bin, kleine Geschenke. Jetzt hat mich der Chef gefragt, ob ich den Nikolaus als Christkindl begleiten möchte, was ich selbstverständlich tun werde. So ist es mir vergönnt, einen Tag länger meinen Traum zu leben.“

Aber auch der schönste Traum, sprich das das Christkindl-Dasein, löst sich nach Weihnachten aller Voraussicht nach in Wohlgefallen auf. Im neuen Jahr widmet sich die junge Frau daher einer weiteren Leidenschaft. Es sind die Sprachen, die es ihr angetan haben. Sie will sich auf diesem Gebiet weiter bilden und italienisch lernen. Ewig möchte die 19-jährige nämlich nicht als Buchhalterin arbeiten. Übersetzerin oder Dolmetscherin, das könne sie sich sehr gut vorstellen. Dazu würde auch ein längerer Auslandsaufenthalt passen.

Vanessa sieht sich in Gedanken schon am anderen Ende der Welt und schwärmt von einer Mitarbeit in einer Koala-Auffangstation in Australien. Über Freunde könnte sogar ein Kontakt hergestellt werden. Aber das ist noch Zukunftsmusik. In der realen Welt spielt kein Beuteltier, sondern ein besonderer Vogel namens Peggy für die Aschauerin eine Rolle. Der bunte Papagei gehört ihren Eltern. „Mama und Papa buchen mich gerne als Vogel-Sitterin, wenn sie verreisen“, sagt Vanessa und sie bekräftigt, den Job stets mit Freude zu erledigen. Schließlich gäbe es mit Peggy immer etwas zu lachen.

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