Das neue Jahr begrüßt

Ein großes Privat-Feuerwerk brannte in St. Erasmus ab: 30 Minuten dauerte das Spektakel in der Neujahrsnacht. stuffer

Waldkraiburg/St. Erasmus – Friedlich gefeiert wurde in der Silvesternacht in Waldkraiburg.

Viele Böller und Raketen wurden auch heuer wieder in den Himmel geschossen: Für den einen sind die Licht- und Knalleffekte ein Dorn im Auge – für andere scheint es das „Größte“ oder auch eine gewisse Tradition schlechthin zu sein.

Das zweifelsohne größte Feuerwerk im Umkreis von Waldkraiburg wurde in St. Erasmus in der Silvesternacht pünktlich um Mitternacht zum Jahreswechsel gezündet. Knapp 80 begeisterte Zuschauer feierten bei einem Profi-Feuerwerk: Zwei Brüder aus St. Erasmus sind passionierte „Feuerwerker“ und verzichten deshalb mittlerweile auf ihren alljährlichen Urlaub.

Heuer bestellten die beiden Brüder sechs Europaletten bei einem Online-Handel in Hamburg voll mit Raketen und Feuereffekten für 2500 Euro. Dieses 30 Minuten dauernde Feuerwerksspektakel wurde aufwendig verknüpft.

„Drei Tage haben wir für dieses Feuerwerk intensiv gearbeitet und 32 Zündpunkte geschaffen“, verrät einer der beiden. Die letzten zwölf Stunden forderten nochmals intensive Vorbereitungen, deshalb „sind wir jetzt noch nicht ganz sicher, ob wir das nächstes Jahr nochmals so massiv machen wollen.“ Belohnt wurde ihre professionelle Arbeit mit einem Beifall der vielen Zuschauer, die gerne bei diesem kostenlosen Ereignis dabei waren und Sekt zum Anstoßen dabei hatten.

„Geschossen“ wurde aber auch viel und ausgiebig in Waldkraiburg: In der Innenstadt gab es den meisten Silvestermüll fast schon „traditionell“ in der Teplitzer Straße, wo offensichtlich ein riesige Masse von Feuerwerks-Batterien gezündet wurde. Viel Müll blieb auch in der Braunauer Straße beim Kreisjugendring zurück, wo die Straße übersät von Knallkörpern und Verpackungen war. stl

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