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NUTZUNGSÄNDERUNG IN EHEMALIGEM BETONWERK

Neue Garagenanlage: Gemeinderat Aschau am Inn stimmt im zweiten Anlauf zu

Eine Biodüngerproduktionsanlage ist auf dem Grundstück in der Liebigstraße genehmigt. Jetzt darf auch der Garagenpark kommen.
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Eine Biodüngerproduktionsanlage ist auf dem Grundstück in der Liebigstraße genehmigt. Jetzt darf auch der Garagenpark kommen.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Vor vier Monaten hatte der Gemeinderat den Antrag noch abgelehnt. Jetzt darf der Eigentümer eines Grundstücks in der Liebigstraße in Aschau-Werk, auf dem Areal eine Garagenanlage mit Lagerboxen und Nebenräumen errichten.

Aschau am Inn – Um das gut 15.000 Quadratmeter große Grundstück, auf dem sich früher ein Betonwerk befand, das seit vielen Jahren still gelegt ist, hatte es kontroverse Diskussionen gegeben. Während Anlieger den Garagenpark begrüßten, weil wenig Lärm davon ausgeht, hatte die Gemeinde den ersten Antrag im April zurückgewiesen, weil sie das Risiko sah, dass diese Nutzung den Gebietscharakter des Industriegebiets gefährde.

Biodüngeranlage ist genehmigt

Zur Voraussetzung für eine Zustimmung zur Garagenanlage machte die Kommune eine vorwiegend industrielle Nutzung des Geländes. Einen entsprechender Antrag befürwortete der Gemeinderat in seiner Juni-Sitzung: eine Wurmkompostanlage zur Produktion von Biodünger.

Die ist laut Landratsamt seit Ende Juli genehmigt. Der Gebietscharakter des Industriegebiets sei mit der Gesamtanlage also gewahrt. Einer Zustimmung der Gemeinde stand somit nichts mehr entgegen.

Gemeinde kann Antragsteller keinen Zeitpunkt für Realisierung der Biodüngeranlage vorgeben

Gemeinderat Thomas Duxner (Bündnis Aschau) erkundigte sich, in wie weit die Realisierung der Biodüngerproduktionsanlage gesichert sei, ob es eine Frist gebe, innerhalb derer der Antragsteller bauen muss.

Das ist tatsächlich alleine Sache des Grundstückseigentümers. „Der Zeitpunkt der Umsetzung kann baurechtlich nicht geregelt werden“, sagte Geschäftsstellenleiter Stefan Kirchbuchner. Der Antragsteller könne allerdings nichts anderes machen. Dafür bräuchte es wieder eine Nutzungsänderung.“

Dennoch hat der Gemeinderat den Antrag auf Neubau einer Garagenanlage einstimmig befürwortet.

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