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Aktionstag gegen Gewalt an Frauen

"Nein heißt Nein"

Setzten ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen: die Mitglieder des Vereins "Frauen helfen Frauen" und Vertreterinnen der Kommunalpolitik sowie die Bundestagsabgeordnete Julia Bartz (Fünfte von rechts). Foto  re
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Setzten ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen: die Mitglieder des Vereins "Frauen helfen Frauen" und Vertreterinnen der Kommunalpolitik sowie die Bundestagsabgeordnete Julia Bartz (Fünfte von rechts). Foto re

Waldkraiburg - Mit Fahnen, Lautsprechern und Trommeln machte der Verein "Frauen helfen Frauen" auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Julia Bartz und der TrommelGruppe von Susanne Vogt-Höfer wurde auf dem Sartrouvilleplatz ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Anne Markt, die Vorsitzende des Vereins, fand deutliche Worte: "Gewalt gegenüber Frauen darf kein Tabuthema sein." Aus gegebenem Anlass wurde der jungen Studentin Tugce aus Offenbach gedacht, die anderen Mädchen helfen wollte und selbst zum Opfer von Gewalt wurde. Dieses schreckliche Schicksal von Tugce sei ein Beispiel, so Bartz, dass Gewalt gegen Frauen viele hässliche Gesichter kenne. Neben Gewalt im Privaten, gebe es auch sexuelle Gewalt, Gewalt gegenüber Prostituierten und in Form von Menschenhandel. "Gewalt gegen Frauen begegnet uns in jeder Gesellschafts- und in jeder Altersschicht, in der Stadt sowie auf dem Land", sagte die Abgeordnete. Daher sei die Arbeit des Vereins "Frauen helfen Frauen" auch so wichtig. Der Verein ist erster Anlaufpunkt vor Ort für die Betroffenen, begleitet sie in ihren Entscheidungen, berät und unterstützt. Unterstützung kommt auch aus der Politik. Bartz machte deutlich, dass sowohl das Prostitutionsgesetz geändert, als auch der Vergewaltigungsparagraph verschärft werde. "Nein heißt Nein - das muss auch im Strafgesetzbuch deutlich verankert werden", so die 30-Jährige aus Maitenbeth. re

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