Die Narren sind los: Faschingsgesellschaften besuchen die Zeitungsredaktion

Unsinniger Donnerstag (UDO) – da schlägt auch in der Geschäftsstelle der Waldkraiburger Nachrichten die Stunde der Narren.

Dafür sorgen die Faschingsgesellschaften, die durch die Stadt ziehen und die Zeitungsleute besuchen. Zuerst erklang der Waldkraiburger Schlachtruf „Hali Hala Waldburgia“. Präse Charly Salinger schaute mit den Gardemädels und -jungs, Trainerinnen und Prinzessin Sonja und Prinz Pascal auf ein Gläschen Sekt vorbei (linkes Bild). Die Beute der entfesselten Frauen hielt sich zwar in Grenzen – die Nachrichten-Männer sind notorische Krawatten-Muffel. Aber damit mittlerweile in guter Gesellschaft. Denn „Krawatten gibt‘s gar nimma“ am unsinnigen Donnerstag, wie die UDO-Aktivistin Sandra Spitlbauer aus langjähriger Erfahrung berichtet. Dafür gab‘s Orden in rauhen Mengen. So wie die Waldburgia, so dekorierte die Narrengilde aus dem benachbarten Kraiburg unter Führung von Teresa I. und Andreas IV. das gesamte Nachrichten-Team. Alex Gurasch, Medienberater (rechtes Bild rechts), hat über die Jahre eine stolze Sammlung an heimischen Faschingsorden zusammengetragen, die er gestern Kraiburgs Hofmarschall Christian Hausperger (links) präsentierte. Im Hintergrund Raphaela Salomon, die seit Kurzem die Geschäftsstelle verstärkt und in Sachen Fasching vom Fach ist. Die 27-Jährige ist seit Langem Mitglied der Garde und des Vorstands der Waldburgia. UDO – nur noch fünf Tage bis zum Kehraus. Da kam schon ein bisschen Wehmut auf. „Schade, dass der Fasching bald vorbei ist.“ (Prinz Pascal) „Ich hätt ned glabt, dass so schee is.“ (Prinz Andreas). Weil auch beim Fasching aller guten Dinge Drei sind, stürmten – kaum waren die Gesellschaften zur nächsten Station gezogen – schwarz vermummte CSU-Wahlkämpferinnen die Redaktion.

Maier/Grundner

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